Telis-Läufer Deutscher Marathonmeister – Fakja Hofmann und Steffi Volke auf Rang zwei und drei

volke_pyka_hofmann1_dm-marathon2010_kiefnerfotoMainz, 9. Mai 2010 –  Dennis Pyka ist am Ziel seiner sportlichen Träume. Im reifen Alter von 38 Jahren holte sich der Telis-Marathonmann beim Gutenberg-Marathon in Mainz mit absolut für ihn ausgezeichneten 2:20:09 seinen ersten deutschen Meistertitel. Dabei wurde es dem Regensburger nicht leicht gemacht. Im strömenden Regen musste er die ganzen 42,195 km alleine laufen. Nach Dennis Pykas Husarenritt wuchsen dann auch die Damen über sich hinaus. Mit 2:48:23 und 2:51:39 holen Fakja Hofmann und Steffi Volke hinter der alten und neuen Deutschen Meisterin Bernadette Pichlmaier (LAG Mittlere Isar - 2:40:48) Silber und Bronze ab. Eine weiter Bronzemedaille kam durch das Telis-Frauenteam dazu. Fakja Hofmann und Steffi Volke schafften im Verbund mit Margit Mauren (3:25:21), der Frau von Dennis Pyka, hinter dem LAC Quelle Fürth und Spiridon Frankfurt in 9:05:33 Platz drei.

Die von Bundestrainer Detlev Uhlemann für eine EM-Teilnahme in den Raum gestellten 2:17:20 waren für den Regensburger Marathoni unter diesem Umständen eine völlig illusionäre Vorgabe. Trotzdem zeigte sich der neue Meister überglücklich und vergaß vor laufenden Kameras auch nicht, seinen Teamchef und die Regensburger Fans zu grüßen. Chapeau, Dennis, eine ganz große Leistung! Deutscher Meister wird man schließlich nicht alle Tage. "Ich bin vor Glück nur noch am Heulen", konnte Steffi Volke ihren Erfolg im Ziel noch gar nicht fassen. Ebenfalls baff war Fakja Hofmann: "Unglaublich, Zweite und das gleich mit einer Zeit unter 2:50."

Im Telis-Lager ist man indessen ob dieser phänomenalen Meisterschaftsausbeute fast sprachlos. Teamchef Kurt Ring meinte dazu nur: „Wenn’s läuft, dann läuft’s. Man sieht dass die Chemie im Team stimmt. Selbst kühnste Erwartungen werden derzeit übertroffen. Wenn man bedenkt, dass viele Läufer/Innen unter den miesen äußeren Bedingungen in Mainz bis zu fünf Minuten hinter ihrem Hausrekord lagen, lassen sich die beiden Bestleistungen der Mädels und die 2:20:09 von Dennis Pyka, nur 55 Sekunden hinter seinem persönlichen Rekord unter weitaus günstigeren Verhältnissen erzielt, erst richtig einordnen.“