Der Bundesrechnungshof kritisiert die Förderung von Sportsoldaten durch die Bundeswehr

Frankfurt, 18. Juni 2010 (faz) - Am Hindukusch verteidigt die Bundeswehr die Heimat. In Kanada hat sie im Februar das Ansehen der Bundesrepublik poliert: 21 der 30 Medaillen für Deutschland gewannen sogenannte Sportsoldaten (63 der 153 Aktiven des Olympiateams) bei den Winterspielen in Vancouver und Whistler. Ohne „Athleten in Uniform“ wäre die Olympiamannschaft also nicht die Hälfte wert gewesen. Und so wirbt der organisierte Sport weiter dankbar um die Finanzierung von Staatssportlern vor allem bei der Bundeswehr, aber auch bei Bundespolizei und Zoll. Ein hartes Brot in schweren Zeiten. Denn die am Montag angekündigte „großangelegte Streitkräftereform“ der Bundesregierung wird wohl auch vor dem Spitzensportprogramm nicht haltmachen. Hier geht's weiter bei der FAZ ...