Viele Telis-Athleten/Innen treten in München nur im Neben-Wettbewerb auf

schaible_aichach_2010Regensburg, 13. Juli 2010 (orv) – Kurz nach dem nationalen Höhepunkt, den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Braunschweig und unmittelbar vor den nationalen Titelkämpfen der Jugend und der Junioren betrachten viele der jungen Telis-Talente die Landesmeisterschaften nur noch als gute Möglichkeit zur Formüberprüfung. Zudem fallen einige der Asse verletzt aus und so bleibt nur ein kleines Häuflein, das sich wirkliche Chancen auf den Titel ausrechnen kann. So sind dies über 800 m Florian Orth und über 1500 m Philipp Pflieger bei den Männern, sowie Christiane Danner und Susi Lutz auf den Mittelstrecken bei den Frauen. Auch Veronika Ulrich über 5000 m und Elena Horn im Stabhochsprung müssen zumindest zu den Medaillenanwärterinnen gezählt werden.

„Die Saison hinterlässt schon ihre Spuren und auch eine LG Telis Finanz kann keine zwei Handvoll Spitzenathleten einfach ersetzen, zumal sich die starken Junioren/Innen voll auf die drei Wochen später im heimischen Uni-Stadion stattfindenden Deutschen Juniorenmeisterschaften konzentrieren und Mittelstrecken-Ass Corinna Harrer in Moncton auf Zeitenjagd geht“, gibt dazu der Telis-Teamchef Kurt Ring die Erklärung, „es kann gut sein, dass wir ganz ohne Titel nach Hause fahren.“ Einer, der das verhindern könnte, wäre Junior Jonathan Schaible, der in der mitausgetragenen Entscheidung über 5000 m der U23 die erste Stelle der Nennliste anführt. Im Schüler/Innenbereich sollte am ehesten die 4x100 m Staffel der Schülerinnen, Anna Lotter über 300 m der W15 und Franziska Reng über 2000 m der W14 für eine Überraschung gut sein.