Übersetzt aus dem englischsprachigen Forum letsrun.com

Regensburg, 31. Oktober 2010 (letsrun.com/ übersetzt von Sebastian Reinwand) – Die Namen DorcusIzikuru (Hindernisweltmeisterin 2005) und Nicholas Kemboi (10.000m 26:30min) sagen sicher schon einigen Leichtathletikinsidern etwas, aber spätestens SaifSaaeed Shaheen (Hindernisweltrekordler) kennt dann jeder Leichtathletikinteressierte. Das alles sind große Namen, hinter denen ein vielen Leuten unbekannter, aber weniger großer Renato Canova steht. Dabei war Canova bereits in den 80er und 90er Jahren zusammen mit Lucio Gigliotti als Nationaltrainer seines Heimatlandes Italien äußerst erfolgreich. Ornella Ferra, GelindoBordin, Alberto Cova, Salvatore Antibo und Stefano Baldini sind nur einige Athleten, die zahlreiche Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften oder Olympia während der Ära Gigliotti-Canova eroberten. Kurz vor der Jahrtausendwende zog es Renato Canova dann nach Kenia, hauptsächlich weil ihm in Italien aufgrund von gestrichenen Förderprogrammen der Nachwuchs ausging. In der Afrikanischen Läuferhochburg konnte er schließlich wieder aus dem Vollen schöpfen, dort begann er auch immer mehr wissenschaftliche Studien anzustrengen und sein wissenschaftlich begründetes Trainingssystem zu entwickeln, weshalb er in Kenia unter dem Pseudonym „technical trainer“ bekannt ist. Im Folgenden haben wir Canova`s Philosophie, zu der er im englischsprachigen Forum letsrun.com umfangreich gepostet hat, weitgehend dem original Wortlaut treu ins Deutsche übersetzt. Hier geht's weiter auf den Seiten der Coaching Academy...