Regensburger Weitspringerin ist in Paris neugierig auf Sebastian Bayer und feuert den Klubkollegen Florian Orth an

weitzelmichelle2_dm-halle11_kiefnerfotoParis, 4. März 2011 (mz/wotruba) - Der erste Gedanke? „Fassungslosigkeit.“ Der Flug zur Hallen-Europameisterschaft nach Paris dauerte für Michelle Weitzel bei der deutschen Meisterschaft in Leipzig exakt 6,61 Meter. „Ich wusste es, kurz bevor es auf der Tafel stand. Der Weitenmesser hat es mir gesagt.“ 6,61 – das bedeutete eine Steigerung ihrer Bestleistung um elf Zentimeter. Fassungslos machte es Weitzel, weil eine Steigerung von 6,50 auf 6,61 ein stolzer Sprung ist in der Sphäre der Spitze der acht bis zehn deutschen Frauen, in der sich die 23-jährige Weitspringerin der LG Telis Finanz Regensburg inzwischen bewegt.„Sicher, sie hat ihr Grundniveau verbessert und es war an der Zeit, dass der Knoten platzt“, sagt ihre Trainer Steffi Pietsch. „Aber wann das kommt, das weiß man eben nie so genau.“ Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Sprung bei Michelle Weitzel kam, als es darauf ankam. „Das ist ja eine meine Stärken“, sagt sie. Weitzel mag es, wenn es um etwas geht. Und sie mag – für einen Weitspringer nicht ungewöhnlich – viel Leben in der Bude. Hier geht's weiter bei der MZ ...