Methodik von leichtathletik.de

e34e8060Regensburg, 14. April 2011 (leichtathletik.de) - Von Beate Conrad und Henning von Papen: Mittelstreckenlaufen findet konditionell gesehen am Schnittpunkt von Ausdauer und Schnelligkeit statt. Das eine hat ohne das andere keinen Wert, ist doch die Tempohärte, also Schnelligkeitsausdauer und Spurtschnelligkeit, am Ende eines Rennens im schon ermüdeten Zustand die leistungsbestimmende Komponente des Mittelstrecklers. Da sich der Mittelstreckler primär als Läufer und nicht als Sprinter versteht, wird das reine Schnelligkeitstraining nicht selten zugunsten von Dauer- und Tempoläufen vernachlässigt bzw. die Trainer meinen, mit Tempoläufen auf den Unterdistanzen (400 bis 600 m) dem Schnelligkeitstraining genüge getan zu haben. Dabei hat das Schnelligkeitstraining nicht nur einen Wert an sich, in dem es die Grundschnelligkeit entwickelt, sondern wirkt über eine Verbesserung der Laufkoordination auch positiv auf die Laufökonomie und damit die bessere Ausnutzung der konditionellen Fähigkeiten. Weiter geht's auf leichtathletik.de ...