Bei der Leichtathletik-WM in Daegu ist die Lücke zwischen den Schneidezähnen oft zu sehen

Regensburg, 3. September 2011 (orv) - Ein Phänomen, dass man im öffentlichen Leben nur selten in so ausgeprägter Form erlebt, scheint ein Markenzeichen der Leichtathletik Weltmeisterschaften von Daegu zu werden. Menschen mit einer hervorstechenden Zahnlücke zwischen den beiden Schneidezähnen scheinen zu besonderen Leistungen befähigt zu sein, zumindest in der Leichtathletik. Die Fraktion der Zahnlückeninhaber wäre wohl noch größer, wenn nicht inzwischen einige schönheitsbewusste junge Damen jene Absonderlichkeit im Gebiss durch einen Zahnarzt hätten beseitigen lassen. Jüngster Vertreter dieser Spezies von Hochbegabten ist der neue russische Weltmeister über 50 km im Gehen. Dabei ist die Erscheinung keineswegs Nationen gebunden sondern absolut multinational. Fatal wäre es, wenn Professor Dr. Werner Franke mit seiner Behauptung recht hätte, dass die Zahnlücke bei Hochleistungssportlern ein typisches Zeichen für die frühere Einahme von Wachstumshormonen sei, weil sich dadurch der Kieferknochen deutlich erweitert. Diese Wachstumshormone stehen auf der Liste für verbotene Dopingmittel.