Telis-Läufertruppe verstärkt sich mit drei Kölnern

Soethout1_darmstadtcross11_kosmiderfotoRegensburg, 24. November 2011 (orv) – Regensburg stellt als Universitätsstadt mit einem leistungsstarken Leichtathletikverein einen Anziehungspunkt für engagierte und ehrgeizige Nachwuchsathleten dar. So  kann die LG Telis Finanz Regensburg auch im Technikbereich in diesem Jahr einige interessante Neuzugänge aufweisen. Die beiden Weitspringerinnen Sabine Hoja und Anna Riß kommen mit Bestleistungen von fast sechs Metern  aus Erlangen, die beiden 7000 Punkte Jugendlichen Kilian Hartmann und Sebastian Ratzingen verstärken die Zehnkämpfer, mit Lucas Schwaiblmair hat die Domstadt 2012 auch wieder einen 5m-Stabhochspringer. Über 400m kommt 47,85-Sprinter Mario Saur aus Dinkelsbühl dazu und die Läufer satteln mit der deutschen Juniorenmeisterin Jana Soethhout, dem U20-Vizeeuropameister über 10.000m von 2007 Matti Markowski (pB 29:48), sowie 1500m-Läufer Erik Somssich (pB 3:47 – alle bisher ASV Köln) weiter kräftig auf.

Zwei Athletinnen der LG Erlangen schließen sich der Weitsprunggruppe von Trainerin Steffi Pietsch an und verstärken damit das Sprungteam um die zweifache deutsche Meisterin Michelle Weitzel. Sabine Hoja, die in Regensburg eine Promotionsstelle angenommen hat, will ihre Bestleistung (bisher 5,96m) auf jeden Fall im nächsten Sommer auf über 6 Meter steigern, ihre Trainingskollegin Anna Riß, noch der Jugendklasse angehörend, kann bereits eine beachtliche Bestleistung von 5,76m vorweisen und ist trotz zeitintensiven Zahnmedizinstudiums voll ins Wintertraining eingestiegen.
Auch das Telis-Mehrkampfteam hat zwei Neuzugänge vorzuweisen. Vom TuS Bad Aibling kommt Kilian Hartmann, der Vierte der Deutschen A-Jugendmeisterschaften im Zehnkampf dieses Jahres nach Regensburg. Mit sehr guten 7214 Punkten schrammte der D-Kaderathlet in diesem Jahr  nur um drei Punkte an einer Meisterschaftsmedaille vorbei. Mit Sebastian Ratzinger schließt sich ein weiterer hoffnungsvoller Nachwuchsmehrkämpfer vom TV Hauzenberg der Mehrkampftruppe von Trainer Stefan Wimmer an. Seine Stärken liegen vor allem im Sprungbereich, wo er mit einer Hochsprungbestleistung von 2,04m in Bayern auch in der Einzelbestenliste ganz weit vorne zu finden ist. Auch Telis-Mehrkämpfer Stefan Matula, ehemals Fünfter der U18-Weltmeisterschaften, kehrt nach einem Jahr in Hamburg in die Domstadt zurück und komplettiert mit den beiden Neuzugängen die Gruppe um Igor Rud und Matthias Küsters. Gemeinsam mit Tom Bechert, Malte Hartfiel und deren Trainer Helmuth Kammerer will der Zehnkampfnachwuchs an die Zeit anknüpfen, in der Regensburg mit Athleten wie Florian Schönbeck, Peter Hargasser, Wolfgang Hübl und Bernhard Floder als absolute Mehrkampf-Hochburg in Bayern galt. Ziel des ehrgeizigen Teams ist es, den im letzten Jahr errungenen Deutschen Mannschaftstitel im Zehnkampf erfolgreich zu verteidigen und sich auch im Einzelklassement bei den Deutschen Meisterschaften unter den ersten acht zu platzieren.

Mit Mario Saur kommt endlich auch wieder ein schneller Viertelmeiler in die Domstadt. Der Student der Regensburger Uni hofft hier unter dem Trainergespann Doris Scheck und Peter Hargasser auf gesicherte 47er-Zeiten und die Quali für die DM. Die Läufertruppe um Chefcoach Kurt Ring kann drei Kölner Hoffnungsträger begrüßen. Langstreckler Matti Markowski war neben seiner Silbermedaille bei der U20-EM zwei Jahre später noch Vierter auf der gleichen Distanz bei der U23-EM in Kaunas. Nach dem Sport-Grundstudium in Köln hofft er nun wieder an alte Zeiten anschließen zu können. Jana Soethout hat im letzten Jahr neben dem nationalen Juniorentitel als Neunte der U23-EM über 5000m mit einer persönlichen Bestleistung von 16:15 überzeugt. Jüngstes Husarenstück ist ihre Quali für die in 16 Tagen anstehende Cross-EM in Velenje. Der Dritte Kölner im Bunde ist der 3:47-Mann Erik Somssich, der sich in diesem Jahr Richtung 5000m und 14:20 als Zielzeit zuwenden will. Telis-Stabhochsprungtrainer Marian Spyra hat nun auch wieder viel Arbeit. Neben den wackeren Zehnkämpfern hat er nun auch 5,20m-Springer Lucas Schwaiblmair in seiner Truppe.