Hansjörg Wirz will mit dem neuen EM-Rhythmus mehr europäisches Potenzial entwickeln

Regensburg, 25. Juni 2012 (leichtathletik.de) - Die Leichtathletik-EM fand über Jahrzehnte nur alle vier Jahre statt. Doch 2012 ändert sich dieser Rhythmus abrupt: Der Europäische Leichtathletik-Verband EAA veranstaltet die Titelkämpfe künftig wie Olympia alle zwei Jahre. Und muss seine Idee verteidigen. Schnapsidee! Vorolympischer Störfaktor! 15 Millionen Euro teurer Irrtum? Die Kritik am künftigen Zwei-Jahres-Rhythmus der Leichtathletik-EM, die zu allem Überfluss auch noch fünf Wochen vor den Olympischen Spielen in London (Großbritannien) stattfindet, war zuweilen heftig. Doch Hansjörg Wirz wischt alle Gegenargumente beiseite. "Sie ist eine dringende Notwendigkeit, um auf unserem Kontinent mehr Athleten-Potenzial zu entwickeln", sagte der Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (EAA) vor dem Auftakt der 21. Titelkämpfe am Mittwoch in Helsinki (Finnland). Hier geht's weiter auf leichtathletik.de ...