Regensburgerin zeigt einen souveränen Halbfinallauf

Corinna_Harrer_Helsinki_KiefnerHelsinki 30. Juni 2012 (leichtathletik.de) - Corinna Harrer wurde in den 1.500-Meter-Vorläufen zur Frontläuferin wider Willen. Die Regensburgerin setzte sich früh an die Spitze, um das Tempo nicht zu langsam werden zu lassen und musste dann von dort ihre Position verteidigen. So war es eigentlich gar nicht gedacht: „Ich wollte gar nicht soviel vorne machen. Das war sehr schwer.“ Dass sie diese Aufgabe trotzdem als Vorlauf-Zweite (4:11,59 min) hinter der Russin Yekaterina Gorbunova (4:11,58 min) souverän lösen konnte, spricht für die Deutsche Meisterin. Im Finale wird sie Gesellschaft von Diana Sujew bekommen. Die Potsdamerin ging in ihrem Lauf nach 900 Metern von der zwischenzeitlich elften Position nach vorne und suchte ihr Heil in der Offensive. „Ich musste die Flucht nach vorne suchen. Der Antritt hat aber ganz schön Laktat in meine Beine geschossen“, sagte sie danach, „auf der letzten Runde dachte ich nur: gib alles, fighte“. Hier geht's weiter auf leichtathletik.de ...