Für die Regensburger Läuferin Corinna Harrer wird es am Montag hart. Ihr Klub veranstaltet ein Public Viewing.

London, 6. August 2012 (mittelbayerische.de) - Corinna Harrer geht es wie einem Rennpferd, das vor dem Start ungeduldig mit den Hufen scharrt. „Jetzt geht’s los – endlich!“, sagt die 21-Jährige aus Regensburg, als die MZ sie am Flughafen erwischt. „Jeder, der mich zuletzt getroffen hat, hat gefragt: Was, du bist noch da? Olympia ist doch schon.“ Stimmt ja auch: Doch erst am Freitag flog das beste Pferd aus dem Stall der LG Telis Finanz – übrigens gemeinsam mit DLV-Präsident Clemens Prokop – nach London. Am Sonntag folgte ihr Trainer Kurt Ring. Und am Montag um 12.50 Uhr wird es im ersten von drei Vorläufen über 1500 Meter ernst. Wie ernst, das zeigt der Blick auf die Startliste. „Der Vorlauf ist unser Endlauf“, hatte Ring von jeher defensiv und realitätsnah in Sachen Erwartungshaltung geurteilt. Hinter Konkurentinnen aus Marokko, Kenia, Äthiopien, Bahrain, Spanien und der Nationalheldin und Vize-Weltmeisterin Hannah England, die wieder für einen Jubelorkan im Londoner Olympiastadion sorgen wird, ist Corinna Harrer, die sie in Regensburg alle „Coco“ nennen, mit ihrer heuer in Rom gelaufenen Bestzeit von 4:04,30 Minuten gerade mal die siebtschnellste unter den 15 Starterinnen ihres Vorlaufs. Hier geht's weiter auf mittelbayerische.de ...