Wie das Training in Äthiopien mein Laufen veränderte*

aethiopienTeil-Übersetzung aus einem Beitrag von: Hilary Stellingwerff (Canadian runner - 1500m)

Regensburg, 09.09.2012 (Lothar Pöhlitz) - Seine müden Augen und sein wackeliger Gang verrieten alles. Es war ein langer, harter Tag gewesen und ich denke, dass er es vorgezogen hätte, sich jetzt auszuruhen anstatt mit Fremden zu Abend zu essen. Er hatte gerade einen Halb-Marathon-Weltrekordversuch in Portugal hinter sich, jedoch verfehlte er ihn mit 59:15 Minuten knapp — wobei das immer noch die siebtschnellste Zeit in der Geschichte ist. Er setzte sich neben mich und erzählte mir, dass er zwar sehr müde, jedoch glücklich sei, jetzt bei uns zu sein. Ich konnte nicht widerstehen und musste ihn einfach nach seinem Erfolgsgeheimnis fragen. Bei dieser Frage wurde er wieder wacher und antwortete mit sechs einfachen Worten. Hier geht's weiter ...