Deutschland wird beim Hallenländerkampf trotzdem aber nur Vierter

Orth_Helsinki_KiefnerGlasgow, 26. Januar 2013 (orv) –  Die Auswahl des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) konnte am Samstag beim Hallen-Länderkampf in Glasgow (Großbritannien) mit zahlreichen starken Einzelleistungen glänzen. Zu den positiven Überraschungen zählte der 1500m Sieg von Corinna Harrer mit 4:22,10 in einem reinen Spurtrennen und der zweite Platz von Florian Orth auf der gleichen Distanz mit erfüllter Hallen-EM-Norm von 3:40,03. In der Endabrechnung reichte es jedoch nur zu Rang vier (49 Punkte). Der Sieg ging an Russland (58 Punkte) vor den punktgleichen US-Amerikanern. Großbritannien (50 Punkte) schob sich im letzten Wettbewerb auf Rang drei nach vorne, das Commonwealth wurde Fünfter (40 Punkte).

Corinna_Harrer_Helsinki_KiefnerCorinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) steuerte mit einer überzeugenden Leistung einen von vier deutschen Einzelsiegen bei. Über 1.500 Meter (4:22,10 min) übernahm sie in souveräner Manier zwei Runden vor Schluss die Führung des Feldes und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Dabei hielt sie mit der Russin Kristina Khaleeva (pB 2012: 4:00,53) eine Läuferin der absoluten Weltklasse in Schach. „Ich war besser drauf als ich selbst vermutet hatte. Die 1500m waren eh nicht meine Zielstrecke für Göteborg. Deshalb störte mich auch nicht der total verbummelte erste Kilometer in 3:05. In Karlsruhe am kommenden Samstag wird mich über 3000m ganz anderes erwarten“, meinte die Regensburger kurz nach dem Rennen. Dort will die Äthiopierin Meseret Defar Kurs auf eine Zeit unter 8:30 nehmen und Coco Harrer die Hallen-EM-Norm von 9:01,00 einsacken.

Mit Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) und Lisa Ryzih (ABC Ludwigshafen) haben zwei DLV-Athleten am Samstag die Norm für die Hallen-EM abgehakt. Florian Orth lief über 1.500 Meter in 3:40,03 Minuten auf Rang zwei, Lisa Ryzih wurde im Stabhochsprung mit 4,50 Metern Dritte. In dem vom Kenianer Bethwel Birgen schnell angegangenen Rennen teilte sich der Telis-Läufer klug seine derzeitigen Kräfte ein und überholte dann auch noch auf der Zielgeraden den Olympia-Vierten Matthew Centrowitz aus den USA. Lohn der Parforcejagd war die souveräne Unterbietung der Hallen-EM-Norm von 3:42,00 mit einer feinen 3:40,03. Damit braucht der Regensburger bei den nationalen Meisterschaften am 23./24. Februar in der Dortmunder Hellmuth-Körnig-Halle nur noch Dritter werden. Dann ist er bei der EM in Schweden sicher dabei. Auch er wird am Samstag beim glänzend besetzten Karlsruher Indoor-Meeting noch einmal über seine Spezialstrecke an den Start gehen.

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