Der deutsche Sport hat einer ganzen Generation von jungen, unbelasteten Spitzentrainern Perspektiven genommen

Berlin, 22. Januar 2009 (bz) – Rein statistisch weiß man über die Trainer im deutschen olympischen Hochleistungssport mehr als je zuvor, dank einer vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Studie der Universität Tübingen: Die Trainer sind im Schnitt 45,5 Jahre alt, nur dreizehn Prozent der Spitzentrainer sind Frauen. Ein Viertel aller Trainer sind Honorarkräfte, die weniger als 400 Euro im Monat verdienen und deshalb einen oder mehrere andere Berufe haben. Drei Viertel aller Trainer sind angestellt, und die Hälfte davon verdient weniger als 3 000 Euro Brutto pro Monat, wobei Frauen generell 1 000 Euro weniger verdienen. Dreizehn Prozent der Festangestellten üben eine Nebentätigkeit aus, um sich finanziell über Wasser zu halten. Hier geht's weiter bei der Berliner Zeitung ...