München, 25. Januar 2009 (blv-online) – Eine gazellengleiche Hürdensprinterin (Pamela Spindler) und ein bärenstarker Kugelstoßer (Robert Dippl) erwiesen sich als die markantesten Erscheinungen am zweiten Tag der Bayerischen Hallenmeisterschaften. Die wertvollste Leistung kam jedoch in einem Vorlauf zustande: Obwohl Florian Rentz über 200 Meter mit 21,26 Sekunden eine Bombenzeit hinlegte, verzichtete er auf das Finale. Für Pamela Spindler (LG Telis Finanz Regensburg) hat sich die Reise von der Oberpfalz in die Landeshauptstadt auf jeden Fall gelohnt. Die 26-Jährige präsentiert sich derzeit in wirklich blendender Verfassung und steigerte sich nach drei Mal persönlicher Bestzeit über die 60 Meter flach auch bei den Hürden über 8,43 bis auf die zur deutschen Spitzenklasse zählenden 8,32 Sekunden, wobei die Konkurrentinnen (Julia Rüdiger, LG Stadtwerke München, 8,41, die auch den Hochsprung mit 1,75 Meter gewann, und Jennifer Reinelt, 1. FC Passau, 8,52) trotz starker Leistungen im Finale nur ihr Spikes von hinten sah. Damit dürfte Spindler auch bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Ende Februar in Leipzig gute Endlaufchancen besitzen. Hier geht's weiter bei blv-online ...