Telis-Marathoni startet im norditalienischen Padua

pykadennis_dm-hm09_kiefnerfoto"Nur die Harten kommen in den Garten", so heißt die Devise von Telis-Marathonass Dennis Pyka schon seit Wochen. Im Vorfeld zu den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften Ende März in Aichach erwischte es den Regensburger im Münchner Straßenverkehr. Bei einem Ausweichmanöver im Training stürzte der Telis-Läufer so unglücklich, dass er sich eine Rippe anbrach. Trotzdem quälte er sich mit einem respektablen Lauf auf Platz sechs einlaufend durch das Meisterschaftsrennen. Rippenverletzungen dauern und sein Ziel, der Marathon in Padua kam immer näher. "Bin ich denn ein Weichei, soll ich meine derzeit exzellente Form einfach wegschmeißen. Ich will einfach wieder unter den 2:20 bleiben", äußert sich Dennis Pyka drei Tage vor dem heißen Ritt kämpferisch. Nicht ohne Grund schielt der Regensburger nach einer 2:17, immerhin zwei Minuten schneller als im Vorjahr: Der DLV wird bei der Heim-WM in Berlin, zugleich auch Austragungsstätte für die Marathon-Mannschaftsentscheidung ein Team mit mindestens fünf Läufern stellen und so groß ist die Auswahl von Bundestrainer Detlev Uhlemann auch wieder nicht. Bei den Unwägbarkeiten einer Marathonvorbereitung kann ganz schnell der eine oder andere Vollprofi ausfallen und dann wäre für einen normalerweise zehn Stunden am Tag arbeitenden Edel-Laufamateur doch noch ein Hintertürchen offen. Aber bleiben wir ganz einfach bei der Realität, dies wäre dann schon eine faustdicke Sensation. Zuerst gilt es für Dennis Pyka, das Abenteuer Padua möglichst schnell und unbeschadet zu überstehen.