Nach dem Doping-Geständnis von fünf DDR-Trainern sollen nun auch ihre früheren West-Kollegen endlich ihr Schweigen brechen

prokop_clemens_erfurt07_foto_gantenberg_001München, 23. April 2009 (sz/dpa) - «Ich würde mir wünschen, dass auch die Trainer aus dem Westen, die in solche Praktiken in den 70er und 80er Jahren verwickelt waren, den Mut finden, sich zu erklären», sagte der Chef des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Bei der Aufarbeitung der Doping-Vergangenheit nach der Wende sei «der Blick nur nach Osten» gerichtet worden, kritisierte Prokop. «Es gab auch im Westen Trainer, die in Doping-Praktiken verwickelt waren, und die sich nie diesen Kommissionen stellen mussten wie ihre Kollegen im Osten.  Hier geht's weiter auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung ...