Hinter starken Leistungen stecken meist starke Typen

telis_01_junioren_dm_2009_bubelfotoRegensburg, 2. Juli 2009 (orv) - Die Mittel- und Langstreckentruppe der LG Telis Finanz hat derzeit einen Lauf. Neun aktuelle deutsche Meistertitel, fünf EM-Teilnehmer/Innen bei der U20/23 und im Berglauf, zwei Handvoll Platzierungen in den Top-ten der deutschen Männer- und Frauenbestenliste und eine Flut von neuen Hausrekorden sprechen eine deutliche Sprache. Über Nacht sind diese Erfolge nicht gekommen. "Wer über Nacht einen großen Coup landet, hat meistens viele Tage lang hart gearbeitet", sagte einmal Marathonläufer Steffen Kosuch, als er bei den deutschen Titelkämpfen völlig überraschend Fünfter wurde. Langfristig angelegter Erfolg braucht Systematik, starke Typen dahinter.

thekla3Jeder Erfolg hat Namen. Einer davon im Telis-Lager ist Thekla. Als Glücksschwein im Herbst 2008 in China geboren, ist uns dieser Erfolgsgarant Silvester 2008 zugelaufen und wohnt seitdem in der rechten Hosentasche des Teamchefs und Laufcoachs Kurt Ring. Thekla hat sich inzwischen zur absoluten Kampfsau entwickelt und wenn wieder motivationstechnisch gar nichts mehr hilft, ertönt ein tiefer und lauter Grunzer aus der rechten Hosentasche. In Göttingen war Thekla natürlich quietschfidel, weil ihre Schützlinge nicht nur "Sauschwein" sondern auch jede Menge Können zu Tage legten.

Thekla ist im übrigen recht pflegeleicht. Umfangreiche wissenschaftliche Nachforschungen haben ergeben, dass Stoff-Glücksschweine wie ihre lebenden Pendants nicht gewaschen werden sollen. Im Gegenteil, sie fühlen sich im eigenen Dreck sauwohl. Auch das Gießen wie bei Glücksklee unbedingt notwendig, kann entfallen. So hoffen wir denn alle, dass sich das Schweinchen noch lange in des Trainers rechten Hosentasche wohl fühlt. Wir sind sprichwörtlich bei der Telis Finanz nicht auf den "Hund" sondern auf eine waschechte Sau gekommen.