Telis-Läuferinnen beim Füssener Marathon und Karwendel Berglauf

mayer-tancic-ulrike_blv-marathon08_kiefnerfotoFüssen/Mittenwald, 26. Juli 2009 (mh) - Am vergangenen Wochenende waren die Telis-Damen nicht nur im Stadion, sondern auch in den Bergen unterwegs. Während für Mikki Heiß schon die Wellen und Hügel beim Füssen Marathon eine Herausforderung bedeuteten, stellten sich Rieke Mayer-Tancic und Michi Schedler einer echten alpinen Herausforderung – dem Karwendel Berglauf: 11km, 1425m Höhendifferenz! Als sich die beiden Flachländerinnen mit der großen Liebe zu den Bergen um 9.50 Uhr auf den steilen und steinigen Weg zur Karwendel Bergstation auf knapp 2300m Höhe machten, war Mikki Heiß schon seit fast 2 ½ Stunden unterwegs.

Dabei hätte sie beinahe den Start zum 9. Romantikschlösser- Marathon verpasst, stand doch in der Ausschreibung es ginge erst um 8.00 Uhr los. Gegen 7.27 Uhr waren jedoch plötzlich alle Läufer vom Parkplatz am Startgelände verschwunden. „Mein Sprint zur Startlinie waren also die einzigen Meter, die ich „warm“ gelaufen bin. Aber so ein Marathon ist ja lang genug, da kann man sich auch auf den ersten 4-5km einlaufen. Der fast verpasste Start sollte allerdings nicht die einzige Widrigkeit auf dem zugegeben landschaftlich sehr schönen Weg zum Ziel sein“, so Mikki Heiß Kommentar zum Sommerlauf.

Das Ziel oberhalb der Karwendelgrube erreichte Michi Schedler „schnell und gut“ als dritte Frau in der Gesamtwertung nach 1:22,15. Schneller waren nur die englische Weltmeisterin Angela Mudge, die mit einer Zeit von 1:13,48 einen neuen Streckenrekord aufstellte und Britta Müller (1:21,39) vom Team Salomon. Kurz darauf kam auch schon Michis Vereinskameradin Rieke Mayer-Tancic ins Ziel. Sie wurde Gesamt-Neunte und Dritte in ihrer Altersklasse und das in einer Superzeit: 1:28. Die Herren-Konkurrenz entschied zum dritten Mal in Folge Timo Zeiler in 1:02,05 für sich; auf den Plätzen folgten Hannes Rungger (1:02,17) und Korbinian Schönberger (1:05,49).

Ziemlich genau eine halbe Stunde zuvor hatte Mikki Heiß in Füssen schon das Marathon-Ziel erreicht. „Obwohl ich an zwei Versorgungsstellen noch mal umkehren musste, weil die Helfer mir statt Wasser nur noch Cola entgegen gehalten hatten und zwischen Kilometer 32 und 35 noch auf eine Crosslaufstrecke geschickt wurde, blieb die Uhr im Ziel für mich bei 2:53,41 stehen. Sieg, Streckenrekord, Plan erfüllt!“ zeigte sich die Telis-Läuferin zufrieden. Schneller war außer dem Herrenpodium mit Titus Kosgei (2:24,32), Marco Diehl (2:39,29) und Markus Singer (2:51,16) nur noch ein Läufer und eine Staffel.