Aber nur komplexes Training führt zu einer erhöhten Effizienz

02. August 2009 (© Lothar Pöhlitz) - Im Anschlusstraining erfolgt auch im Gehen eine weitere systematische Hinführung zum Hochleistungstraining mit dem Ziel der Erreichung von Anschlussleistungen zum Weltniveau innerhalb von etwa 3 - 4 Jahren. Auch wenn die Potsdamer Geher Hagen Pohle gerade als Sieger bei den U 18 – WM und Christopher Linke als Vierter bei der U 23 – EM für positive Schlagzeilen sorgten, sind die Aufgaben nicht geringer geworden. Noch 2008 wurde der Abstand unserer Junioren und Juniorinnen über 10 km zu den Weltbesten ihrer Altersklasse von ~ 5 Minuten im männl. Bereich - 39:57 (1.) + 44:07 (28.) und ~ 10 Minuten - 42:44 (1.) + 52:03 (37.) im weiblichen Bereich beim Welt-Cup im Mai 2008 in Russland gemeldet und damit signalisiert, dass in Spitze und Breite, im Entwicklungstempo unserer jungen deutschen Geher ein nicht geringer Aufschlag erforderlich ist. Dies gilt besonders im Übergang vom Jugend-Aufbautraining zum Anschlusstraining, in der Vorbereitung auf zukünftig 20 bzw. 50 km Wettkämpfe. Wer in den Langzeitausdauerdisziplinen solche Rückstände zu den Besten hat, hat sie mit Sicherheit auch in der Trainingsbelastung. Hier geht's weiter ...