Trainingswissenschaftler Joachim Mester im Gespräch mit der FAZ über die Grenzbereiche von Leistungssportlern

Frankfurt, 24. August 2009 (faz) - Es heißt, die Überlegenheit von Jamaikanern wie Usain Bolt und schwarzen Amerikanern, von Kenianern und Äthiopiern habe genetische Gründe. Stimmt das? Wissenschaftlich ist das nicht sauber belegt. Es gibt zwar eine Reihe von Studien, die zum Beispiel auch die Muskelfaserstruktur untersucht haben. Aber der wissenschaftliche Beweis, dass die Erfolge überwiegend genetischen Faktoren in den genannten Bevölkerungsgruppen zuzuordnen sind, wurde noch nicht geführt. Generell weiß man jedoch, dass genetische Voraussetzungen zu etwa fünfzig Prozent Leistungen erklären können, nicht nur im Sport, auch im Lernverhalten. Hier geht's weiter bei der FAZ ...