Die Perversion des Leistungsports

Frankfurt, 24. August 2009 (FAZ) - Andreas Krieger sitzt auf der Wiese und lacht. Die Sonne fällt durch die hohen Bäume, und die Schatten tanzen auf seinem weißen Hemd. Es ist ein schönes, unbeschwertes Bild. Aber dem Fotografen gefällt das Bild nicht. „Können Sie nicht ernster schauen?“, fragt er. Andreas Krieger unterbricht sein Lachen und schaut ernst. Er versteht das. Das Foto würde sonst nicht zur Geschichte passen, zur Geschichte von Andreas Krieger, der als Heidi Krieger für die DDR Erfolge sammelt und jahrelang mit Doping-Mitteln gemästet wird, bis er sich in seinem Körper verliert. Hier geht's weiter bei der FAZ ...