Laut Stabhochspringer Tim Lobinger fehlen in Bayern einfach die Konzepte

blum1_gala07-kiefnerfotoMünchen, 27. August 2009 (abendzeitung.de) - Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin hat Deutschland beeindruckt. Live dabei waren auch einige Münchner Sportler – allerdings nur als Zuschauer, keiner der 90 deutschen Teilnehmer stammt aus der bayerischen Landeshauptstadt. München ist ein schwarzer Fleck auf der Leichtathletik-Landkarte. Kein Wunder, meint Stabhochspringer Tim Lobinger, der wie viele andere Münchner im Vorfeld an der WM-Norm scheiterte. „In München wurde jahrelang versäumt, eine Struktur aufzubauen, um Talente zu sichten und zu halten“, sagte der 36-Jährige zur AZ. Der einstige Sechs-Meter-Springer lässt kein gutes Haar am Bayerischen Leichtathletik-Verband (BLV). „Jeder hat sein eigenes Süppchen gekocht. Präsident Rauh hat München nie gestärkt, sondern geschwächt. Er hat sich immer dafür eingesetzt, dass die besten Talente in Nürnberg und nicht in München landen“, stänkert Lobinger. Hier geht's weiter zur Abendzeitung ...