Auch Kinder sind in Wachstumsphasen eisenmangelgefährdet

15. September 2009 (© Lothar Pöhlitz) - Das Spurenelement Eisen hat wichtige Aufgaben bei der Sicherung optimaler Funktionsabläufe des Organismus, vor allem beim Aufbau der Ausdauerleistungsfähigkeit. Obwohl dies alle wissen, gehört Eisenmangel zum häufigsten ernährungbedingten Mangel im Ausdauersport. Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil des roten Blutfarbstoffs und wird für die Bildung von Hämoglobin und Myoglobin benötigt, die u.a. den Sauerstofftransport zu den Zellen regeln und am Energiestoffwechsel beteiligt sind. Eisenmangel verzögert auch den Laktatabbau während der Belastung. Das erfolgt mit Hilfe der roten Blutkörperchen über die Lunge (Atmung) zum Muskel und zu den Körpergeweben. Beim täglichen Training werden über den Urin oder den Schweiß nicht geringe Mengen Eisen ausgeschieden. Eine Unterversorgung mit Eisen bedeutet Leistungsverlust. „Repräsentativ für den Eisenstoffwechsel ist das Ferritin, das Auskunft über den Füllungsstand des Eisendepots gibt“ (NEUMANN u.a. 2002). Die Sauerstofftransportkapazität des Blutes ist vom Hämoglobingehalt abhängig. Werte im unteren Normbereich können deshalb natürlich nicht ausdauerleistungsunterstützend sein. Hier geht's weiter bei der Leichtathletik Coaching-Academy ...