Das Lügengerüst ist eingestürzt, die Wahrheit kommt ans Licht

Südafrika, 20. September 2009 (leichtathletik.de) - Die Tragödie um den Sextest bei Südafrikas 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya ist von Südafrikas Leichtathletik-Funktionären heraufbeschworen worden. Verbandspräsident Leonard Chuene musste zugeben, die 18-Jährige schon vor der WM einem Geschlechtstest unterzogen zu haben. Ärzte hatten Athletics South Africa (ASA) daraufhin empfohlen, Caster Semenya nicht nach Berlin zu schicken, doch die Verbandsführung ignorierte den Rat. „Ich muss feststellen, dass das eine Fehleinschätzung war“, gestand Leonard Chuene, ohne aber Konsequenzen zu ziehen, wie es vom stellvertretenen Sportminister Gert Oosthuizen gefordert wurde. „Chuene sollte rausgeschmissen werden“, sagte der Politiker in einer Presseerklärung. Hier geht's weiter bei leichtathletik.de ...