Fall Caster Semenya wird von der IAAF vertagt

München, 19. November 2009 (sz) - Das Angenehme kommt zum Schluss, am Sonntagabend. Dann machen sich die Funktionäre des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF schick und feiern wie jeden Herbst mit einer Gala in Monaco die herausragenden Sportler der abgelaufenen Saison. Damit bei der wie üblich vorangehenden Sitzung des Councils die Stimmung nicht verdorben wird, hat IAAF-Präsident Lamine Diack am Mittwochabend das unangenehmste Thema kurzfristig von der Tagesordnung absetzen lassen: den weltweit diskutierten Fall Caster Semenya, jener 18-Jährigen aus Südafrika, die Ende Juli bei den afrikanischen Junioren-Meisterschaften auf Mauritius mit einer Weltjahresbestzeit über 800 Meter auftauchte (1:56,72 Minuten) und drei Wochen später bei den Weltmeisterschaften der Erwachsenen in Berlin den Titel holte mit einer weiteren Steigerung auf 1:55,45. Hier geht's weiter auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung ...