Auch in anderen Sportarten geht's hart zu

Frankfurt, 16. Januar 2010 (FAZ/reinsch) - Auch Paul Biedermann kann die Puste ausgehen. „Du kriegst die Arme nicht aus dem Wasser, weil sie so schmerzen“, erzählt der 23 Jahre alte Schwimm-Weltmeister. „Dann denkst du: Schlag mehr mit den Beinen. Aber die tun auch weh.“ Seit er im Dezember in Istanbul auf der Kurzbahn auch noch Europameister geworden ist, hatte der Sportler des Jahres sich Weihnachtsferien gegönnt. Nun hat er in Potsdam die neue Saison begonnen - mit einem „Battle Camp“, wie es Chef-Bundestrainer Dirk Lange nennt. „In der ersten Trainingseinheit sind wir zwei Kilometer geschwommen“, klagte Biedermann. „Das lag sehr über meinem Schnitt.“ Vom ersten Training um sieben Uhr morgens bis zum dritten um sechs Uhr abends standen für die 32 Teilnehmer in der ersten Woche 102 Kilometer auf dem Programm; das sind 2040 Bahnen im Becken des Olympiastützpunktes am Templinsee. In der zweiten Woche, die nun zu Ende geht, waren es ein paar tausend Meter weniger. Aber das tägliche Krafttraining zusätzlich blieb. Hier geht's weiter bei der FAZ ...