Telis-Asse Harrer, Kock und Pflieger kamen beim 3000m-Test nicht zurecht

3000m-Start1-Maenner volkefotoRegensburg, 27. April 2013 (orv) –  Es war windig, kalt und regnerisch um 19.30 Uhr auf der Städtische Sportanlage am Weinweg, als Starter Georg Hofmeister die Telis-Asse Corinna Harrer, Maren Kock und Philipp Pflieger auf die Reise nach neuen Bestzeiten schickte. Sie stürmten los, als wollten sie die Welt erobern und liefen voll in die Tempofalle. „Ich bin einfach nicht ins Rennen gekommen“, meinte anschließend Gesamtsieger Philipp Pflieger resignierend. Die Endzeiten für Corinna Harrer (9:10,16), Maren Kock (9:28,10) und Philipp Pflieger waren ernüchternd. Dass es anders auch gegangen wäre zeigte die zweite Reihe: Anna Plinke und die noch B-Jugendliche Franziska Reng steigerten ihr Renntempo klug von hinten kommend in der zweiten Streckenhälfte auf unter diesen Umständen nicht für möglich gehaltene 9:57,27 und 10:07,62, für Christiane Danner (9:30,03), Thea Heim (9:51,32) und Fabian Alraun (8:33,71) sprangen neue Hausrekorde heraus.


„Sie waren bis in die Zehenspitzen motiviert und wollten zeigten, was sie sich in den letzten sechs Wochen erarbeitet hatten. Leider waren die Umstände für solch ein Vorhaben an diesem Tag eher suboptimal und der Schuss ging nach hinten los. Sie liefen sich in großen Teilen einfach fest und fielen in der Renngeschwindigkeit gnadenlos runter. Respekt vor der zweiten Reihe, die die Bedingungen wesentlich besser in den Griff bekam“, stellte Telis-Teamchef Kurt Ring nach dem Rennen fest. „Ich konnte machen, was ich wollte, ich kam aus diesem Sch…tempo einfach nicht mehr raus knurrte Sieger Philipp Pflieger, der ohne nennenswerte Gegenwehr des letztjährigen Deutschen Crossmeisters Tobias Gröbl (LG Zusam – 8:24,65) das Ding letztendlich doch souverän, aber eben für seine Ansprüche zu langsam durchzog. Der musste sich am Ende noch mit dem Angriff des forsch nach vorne preschenden Sebastian Reinwand (LG Telis Finanz – 8:25,27) herumplagen. Dahinter dann die breite Phalanx von Telis-Läufern. Angeführt von Christophe Chayriguet (8:30,87) kamen Fabian Alraun (8:33,71), Felix Plinke (8:37,41), Valentin Unterholzner (8:39,53), Moritz Steininger (8:49,11) und der erstmals unter neun Minuten laufende Junior Jonas Fischer (8:55,45) ins Ziel.

„Ich hab wohl einen rabenschwarzen Tag erwischt und kam überhaupt nicht in den Lauf rein“, sagte eine tief enttäuschte Corinna Harrer. Man sah es ihr deutlich während der siebeneinhalb Runden an und sie war damit nicht alleine. Auch Teamkollegin Maren Kock wachte erst auf, als plötzlich Chrissy Danner zuerst neben, dann sogar vor ihr auftauchte. Besser machten es da schon Thea Heim, die sich Lauf zwei geschickt einteilt und erstmals souverän unter zehn Minuten blieb, ein Privileg das sich letztendlich ein furios spurtende Anna Plinke erst in der letzten Runde erkämpfte. Steffi Volke (10:01,29) und Steffi Perfler (10:07,24) blieben ebenfalls gut laufend nur knapp darüber und auch Juliane Straub bzw. Liesa Gläß zogen sich mit 10:24,85 bzw. 10:32,72 beachtlich aus der Affäre.
Herausragend bei den Jugendlichen war natürlich das Ergebnis von Franziska Reng, die ihre Bestzeit um zehn Sekunden steigerte und nun bestens gerüstet zu den Deutschen Meisterschaften über die 5000m der U20 am kommenden Samstag nach Bremen anreisen kann.

 

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