Franzi Reng wird Dritte, Silber für die Frauenstaffel der LG Telis Finanz

Reng1 DJM2013 KiefnerfotoRostock, 28. Juli 2013 (orv) –  Mit ihrer Bronzemedaille über 3000m der U18 und neuer persönlicher Bestleistung von 9:51,53min sorgte Franziska Reng (LG Telis Finanz) aus Regensburger Sicht für die größte Überraschung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock. In einem wahren Staffelkrimi rettete Schlussläuferin Thea Heim Silber für die LG Telis Finanz und erzielte zudem zusammen mit Anna Plinke und Maren Kock über 3x800m der Frauen mit 6:26,87min eine Zeit, die über den Erwartungen lag. Das konnte auch Tim Englbrecht (LG Telis Finanz) bei seinem 1500m Coup für sich in Anspruch nehmen. Zuerst verbesserte er im Vorlauf seinen Hausrekord um über vier Sekunden auf 4:05,55, dann kämpfte er sich im taktisch gelaufenen Finale bis auf Platz sechs (4:08,35min) vor. Sven Glück vom im südlichen Landkreis gelegenen TV Schierling konnte sich mit seinem 2,04m-Paukenschlag als „Hans im Glück“ fühlen und damit verdientes Silber im Hochsprung der U18 abholen. Trotz guter 7:10,77min blieb für die 3x1000m Männer-Staffel der LG Telis Finanz in der Besetzung Felix Plinke, Philipp Pflieger und Florian Orth nur „Blech“ (4.) übrig.


Keiner hatte Franzi Reng diesen Streich zugetraut. Schon die Unterbietung der 10-Minuten-Schallmauer bei den Landesmeisterschaften überraschte alle und erst recht jene zusätzliche Steigerung auf nunmehr 9:51,53min. Schneller als sie waren in der Domstadt als Siebzehnjährige nur Susi Lutz und Corinna Harrer und das sind im weiteren Verlauf ihrer Karrieren nun wahrlich keine Schlechten geworden. Rechtzeitig war sie da, die Topform ihres bisherigen Läuferinnenlebens. Nun will sie am kommenden Freitag in Neustadt noch auf die Jagd nach einer besseren 800m-Leistung gehen, sozusagen als einziges Bahnsaison-Überbleibsel einer in diesem Jahr fast immer reibungslos arbeitenden Telis-Laufarmada.

Englbrecht3 DJM2013 KiefnerfotoAuch Tim Englbrecht sprach schon vor Rostock immer noch von zwei Läufen an der Ostseeküste und meinte damit Vor- und Endlauf. Das war ihm als absoluter Youngster in der U18 nun wahrlich auf Anhieb nicht zuzutrauen. Letztendlich setzte er seinen Traum souverän mit einer deutlichen Leistungssteigerung und einem nur insgeheim erhofften sechsten Finalplatz in die Realität um. Sein Trainingspartner Lamin Traoré, genauso jung, ließ in Rostock auch nichts anbrennen. Über 800m markierte er im Vorlauf eine neue persönliche Bestleistung von 1:58,13min, was letztendlich zwar noch nicht zum Finale reichte (Gesamt-15.), aber doch Hoffnung auf nächstes Jahr macht, wo beide Telis-Mittelstreckler noch einmal in der U18 antreten können.


Heim-Hiller DJM2013 KiefnerfotoAuch für Anna Plinke erfüllte sich ein Traum mit der ersten Medaille bei Deutschen Meisterschaften. Quasi als Ersatzfrau für Corinna Harrer in die die erste Staffel gerutscht, legte sie als Startläuferin den Grundstock für feine 6:26,87 über 3x800m der Frauen, den Maren Kock und Thea Heim durch tolle weitere Zwei-Runden-Splits letztendlich mit Silber veredelten. Zwei Hundertstel lag am Ende Schlussläuferin Thea Heim vor der Fürtherin Julia Hiller, aber es reichte eben. Für die Jungs reichte es im Anschluss dann nicht.
Startläufer Felix Plinke hatte sich über 3x1000m der Männer gegenüber dem Führungstrio aus Erfurt, Berlin und Friedrichshafen einen leichten Rückstand eingehandelt, den Philipp Pflieger und Florian Orth nicht mehr zulaufen konnten, trotz der zweitbesten Leistung, die die Drei jemals erzielt hatten.

Seinen ersten Zwei-Meter-Satz beim Saisonhöhepunkt auszupacken, ist schon etwas Besonderes. Dabei auch gleich noch acht Zentimeter auf die bisherige Bestleistung drauf zu packen veredelt das Ganze noch erheblich. Anlass ist das allemal im Familienunternehmen Glück, wo doch schon Papa Thomas als DJK-Nordler ein ganz veritabler Hochspringer war und „Mama-Trainerin“ Ute das Hüpfen in die Weitsprunggrube nicht minder gut beherrschte. So konnte denn der in Leichtathletikkreisen weniger bekannte TV Schierling seinen bisher größten Erfolg einfahren. Für die neue Sprinthoffnung des SWC Felix Mittermeier ging’s als Vorlaufteilnehmer noch ums Erfahrungen sammeln, die Staffel der Startgemeinschaft SWC/TV Schierling mit ihm am Start, Fabian Buslaps, Konstantin Seitz und eben Sven Glück am Schluss erreichte das Finale mit 45,37sec auch nicht.

 

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