Domspitzmilch Gala Regensburg, 26. Juni 2004 - Bericht regional - Bericht überregional - Ergebnisse

Bestleistungsorgie des Laufteams / Andreas Götz und Oliver Volkmuth stark

2004-06-26_gala-bericht2-regional Regensburg, 26. Juni 2004 (orv) - Wenn Leichtathletik Deutschland im Uni-Stadion "Grüß Gott" sagt, ist für Domspitzmilch-Athleten/Innen meist Stress pur angesagt. Persönliche Hilfsdienste in der Organisation bis hin zum Taferlschieber, sportliche Ziele und die nur auf heimischen Boden in dieser Form notwendige Wettkampfselbstständigkeit, weil sich eben niemand aus der Domspitzmilch-Trainerschar speziell um die Sportler kümmern kann, sind unter einen Hut zu bringen. Das Domspitzmilch-Team hat dies bei seiner eigenen Gala wieder prächtig auf die Reihe gebracht. Eine wahre Bestleistungsorgie des Laufteams und solide, stabile Leistungen der anderen LG-Athleten dokumentieren das. Langsprinter Stephan Klaßmüller war zwar ob seiner 22,31 nicht recht erbaut, weil er unbedingt die "21" vorm Komma stehen haben wollte. Für die Regensburger Konkurrenz mit Simon Lohner (SWC - 6./22,63) und Christian Wotruba (ESV 27 - 5./22,53) reichte es aber dennoch. Trainings- und Teamkollege Oliver Volkmuth resumierte nach seinen 52,74 über die 400 m Hürden, " dass dies wohl sein bester Lauf überhaupt geworden wäre, wenn er sich anstatt auf Sieger Stefan Böhnisch (MTV Ingolstadt) wohl mehr auf die dann Schwierigkiten machenden Hürden Nummer neun und zehn konzentriert hätte." 2004-06-26_gala-bericht2-regional Obwohl Coach Kurt Ring über die 800 m kurzfristig auf Flaggschiff Jason Stewart (gewann später die 1500 m) und die Nummer zwei Eugen Schelestow (verletzungsbedingt) verzichten musste, konnte er am Ende zufrieden feststellen, dass auch der zweite Anzug passt: Platz fünf für Altmeister German Hehn mit 1:53,60, Platz sechs für Wolfgang Richter mit 1:53,86, Platz neun für Christian Siebach mit 1:55,98 und auch Junior Johannes Gerhard blieb mit 1:59,77 noch unter zwei Minuten. Über Sieger Raphael Kiess bleibt festzuhalten, dass er immer nur dann glaubt, was er wirklich kann, wenn er es unmittelbar auf der Großanzeige ablesen kann. Die war ausgerechnet bei seinem Lauf ausgefallen, sein nach oben gerissener rechter Arm ließ jedoch keine Zweifel aufkommen, dass ihm in diesem Moment in seiner noch jungen Sportlerkarriere etwas Ungewöhnliches mit seinem Sprung auf 1:50,58 gelungen war. Bei den Damen musste sich das "Establishment" mit Daniela Struckmeyer an der Spitze schon strecken. Rotzfrech griff Youngster Andrea Heuberger vom Jahrgang 88 auf der Zielgeraden an, kannte kein Pardon mit ihrer bereits weitaus renommierteren Teamkollegin Susi Lutz, die ebenfalls noch der B-Jugend angehört, und markierte am Sprung zum Sieg einen neuen B-Jugendrekord von 2:11,20 - vier Sekunden schneller, als sie bisher gelaufen war. 2004-06-26_gala-bericht2-regional Susi Lutz hielt sich als Langstrecklerin gleich dahinter prächtig. Mit Ziel deutsche Jugendmeisterschaften am nächsten Wochenende in Jena sollte dieses Rennen eh nur zum Aufbau dienen. Mit Schülerin Sarah Heuberger und der B-Jugendlichen Liesa Gläß markierten noch zwei, die in Jena dabei sein werden, persönliche Hausrekorde. Die Uhren blieben für Liesa Gläß bei 2:18,15 und für Sarah Heuberger bei 2:20,80 stehen. Die 10.000 m, zudem Landesmeisterschaften, sind eigentlich eine Domspitzmilch-Domäne. Die Konstellation in diesem Jahr war aber nicht die beste. Viola Schäffer, die sicher um den Titel mitgelaufen wäre, will sich in vierzehn Tagen im fränkischen Roth im Ultra-Triathlon beweisen. Ein "Zehner" passt da eben nicht mehr in die Vorbereitung. Und Dennis Pyka war angeschlagen. Schon nach wenigen Runden kam das Aus, das Bein wollte einfach nicht mehr. So war Rudi Salzberger bester Domspitzmilch-Läufer auf Platz sieben mit 32:34,09. Dahinter gleich sein Teamkollege René Manthee, der mit 32:49,11 den Landestitel bei den Junioren gewann. Bronze ging an Bastian Müller (LG Domspitzmilch) mit 34:25,50. Dieselbe Medaille ließ sich bei den Frauen eine überglückliche Andrea Stengel (LG Domspitzmilch) umhängen. Der Grund für solches Wohlbefinden: Mit 35:52,56 lief sie zum ersten Mal unter 36 Minuten. Teamkollegin Melanie Hohenester fand mit 37:20,73 (5.) fast schon wieder zur alten Form zurück. Hochspringer Andreas Götz ist zum konstanten Zwei-Meter-Springer geworden. 2,02 waren es diesmal, 100 m Bestzeit und eine neue Marke im Weitsprung ließ er mit 11,80 und 6,43 folgen. Mannschaftskollege Christoph Rödter scheiterte noch an den zwei Metern (5./1,96). Beim Stabhochsprung sah Oldie Gregor Neumann bei 4,90 riesig aus. Dieser Sprung war gut und gerne 5,10 wert. Da er keinen weiteren solcher Güte erwischte, blieben die 4,90 stehen. Stephan Wimmer bemühte sich erstmal in diesem Jahr in sein angestammtes Revier, die Weitsprunggrube. 6,75 waren ein Anfang.

Fotos: Andreas Götz, Raphael Kiess, Susi Lutz und Andrea Heuberger (alle LG Domspitzmilch)

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