Olympische Spiele Athen, 20. August 2004 - Bericht aus der MZ

Aus schon im Vorlauf Trotz langsamen Rennen nur Vierte in 2:03,87

2004-08-20_gesell-vorlauf_olympia Athen, 20. August 2004 (cdw) - Bittere Enttäuschung für Claudia Gesell über 800 Meter: Die Oberpfälzerin scheiterte im vierten von sechs Vorläufen als Vierte in 2:03,87 Minuten. Die krankheitsbedingten Rückschläge in den letzten Wochen vor Athen waren im Wettkampf in Griechenland eben dann doch nicht zu kompensieren. "Ich bin supertraurig, aber ich hab's probiert und die anderen waren besser drauf. Mit dieser Zeit habe ich's nicht verdient", meinte Claudia Gesell im Gespräch mit der MZ. Immerhin: Zimmergenossin Irina Mikitenko steht an ihrem 32. Geburtstag im Finale über 5000 m, das am Montag (21 Uhr MESZ) stattfindet. Die Olympiafünfte von Sydney qualifizierte sich als Sechste ihres Vorlaufes in 15:02,16 Minuten für das Finale der besten 15. Auch für Claudia Gesell hätte alles perfekt gepasst. Sie wollte mutig sein: Also ging sie früh in Führung. Das Tempo der ersten Runde? In knapp 63 Sekunden höchst beschaulich. Auch in Runde zwei blieb Claudia Gesell an der Spitze des Feldes, führte einen Fünfer Pulk, der die drei Plätze im Halbfinale unter sich ausmachen sollte, auf die Schlussgerade. Doch den Spurt, sonst Gesells Markenzeichen, zogen dann andere an. Einzig Akosua Serwaa (Ghana, 2:03,97) blieb hinter Gesell, die nacheinander Svetlana Cherkasova aus Russland (2:03,60), die heuer schon Lauf Legende Maria Mutola bezwang, die Britin Joanne Fenn (2:03,72) und auch die Marokkanerin Amina Ait Hammou (2:03,70) ziehen lassen musste. Und weil der Vorlauf der zweitlangsamste war, hatte Gesell keine Chance zu den sechs Zeitschnellsten, zu gehören. Der letzte Platz über diese Regelung ging in 2:02,17 weg.

von Claus-Dieter Wotruba, MZ, Ausgabe vom 21. August 2004

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