Domspitzmilch Gala Regensburg - Uni-Stadion, Samstag, 15. Juni 2002 - Vorschau

Macht Manuela Priemer einen weiteren Schritt Richtung EM/ Hochklassiger Stabhochsprung

2002-06-15_domspitzmilchgala_vorschau1 Regensburg, 7. Juni 2002 (orv) - Die diesjährige Domspitzmilch Gala im Regensburger Uni-Stadion steht ganz im Zeichen der deutschen Hammerwerferinnen. Dort, wo die spätere Olympiadritte Kirsten Münchow vor zwei Jahren schon einmal das vier Kilo schwere Gerät auf die damalige deutsche Rekordweite von 68,95 m schleuderte, treten am Samstag Punkt 16 Uhr die besten deutschen Hammerwerferinnen erneut an, um eine weitere Qualifikationsrunde für die anstehenden Europameisterschaften Anfang August in München auszutragen. Unter ihnen auch die Domspitzmilchwerferin Manuela Priemer, die derzeit als einzige bayerische Athletin die Norm für das Championat bereits übertroffen hat. Besonderes Augenmerk gilt auch den beiden Stabhochsprungwettbewerben. Bei den Frauen gehen die Sechste der Junioren-WM, Michaela Boulova und ihre Landsmännin Lucie Palasova auf die Jagd nach Höhen jenseits der vier Meter, bei den Herren führen der slowakische Meister und WM-Teilnehmer Marcel Haksim und der Zweibrückener Christian Schmitt ein Feld von einem halben Dutzend Fünf-Meter-Springern an. Ein weiteres Highlight wird sicher das 800 m-Rennen mit Olympiahalbfinalistin und 1:58-Läuferin Claudia Gesell (TSV Bayer 04 Leverkusen).

Simone Mathes, Andrea Bunjes und Manuela Priemer greifen im Hammerwerfen die 65 Meter-Marke an In Richtung Normweite von 65 Metern soll es am Samstag im Hammerwurfring wieder gehen. Immerhin haben mit Andrea Bunjes (SV Holtland) und Simone Mathes (TSV Bayer Leverkusen) Werferinnen gemeldet, deren Bestleistung jenseits dieser Marke liegt. Manuela Priemer ihrerseits ist fest entschlossen, ihren nun schon drei Jahre bestehenden Hausrekord von 66,30 in den Annalen verschwinden zu lassen. Gelingt ihr das, ist das ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Münchner EM. Das Fass zumachen kann sie allerdings erst bei der DM, hundertprozentig dann, wenn sie in Wattenscheid unter den besten Drei liegt.

2002-06-15_domspitzmilchgala_vorschau1 Wie nahe kommt Claudia Gesell der Zwei-Minuten-Schallmauer über 800 m Nachdem die Waldsassenerin Claudia Gesell im letzten Jahr praktisch verletzungsbedingt ganz passen musste, möchte sie heuer natürlich quasi vor der Haustür unbedingt zur EM. Um sich die nötige Tempohärte für Zeiten unter zwei Minuten wieder anzueignen, scheut sie sich nicht, nach ihrem Start am Freitag in Kassel hier in Regensburg innerhalb von 24 Stunden erneut anzutreten. Dass Claudia Gesell auch praktisch im Alleingang excellente Zeiten abliefern kann, hat sie schon einmal vor Jahren im Uni-Stadion bewiesen.

Schafft Jan Schindzielorz ein zweites Mal eine Hürdenzeit um die 13,50 Der Fürther Hürdenläufer Jan Schindzielorz ist auch einer, der nach München will Derzeit ist er mit 13,50 einziger weißblauer Normerfüller und müsste auch in der Lage sein, den Stadionrekord des Schweden Robert Kronberg, immerhin Olympiafinalist 2000, von 13,48 angreifen zu können. Vielleicht gelingt dann auch dem Lokalmatadoren Peter Hargasser (LG Domspitzmilch) der langersehnte Sprint unter die vierzehn Sekunden.

Dörthe Friedrich und Jana Woytkowski auf Normenjagd mit dem Damenspeer Im Speerwurf der Frauen peilen Dörthe Friedrich (LG Karlsruhe) und Jana Woytkowska (Hallesche LF) die magischen 62 Meter an. Zwei Topwerfer der LG Domspitzmilch Regensburg sollten bei beiden Würfen der Männer mit vorne liegen. Diskuswerfer Markus Tschiers hat die DM-Norm von 54 m bereits übertroffen und möchte die Zwei-Kilo-Scheibe unbedingt nahe an die sechzig Meter heranschleudern, Speerwerfer Stephan Seeck braucht noch eine Weite über siebzig Meter um letztendlich in Wattenscheid bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften dabei zu sein. Eindeutiger Favorit hier ist aber Oliver Tschunke (LG Wipperfürth), der im letzten Jahr über 76 Meter stehen hat und heuer auch schon die 73 Meter übertroffen hat.

2002-06-15_domspitzmilchgala_vorschau1 Letzte Möglichkeiten für Erfüllung von DM-Normen Einer, der auch dort hin will, ist Domspitzmilch-Mittelstreckler German Hehn. Über 1500 m ist das Rennen bei der Gala die letzte Möglichkeit, die geforderten 3:48,50 im letzten Moment noch abzugeben. Auf der doppelt so langen Distanz kann Teamkollege Dennis Pyka mit Tendenz auf unter 8:20 sogar den Sieg ins Visier nehmen, Sorgen mit der Meisterschaftsqualifikation braucht der DM-Sechste über die 10.000 m sich nicht mehr zu machen. Die hat er bereits in der Tasche. Für die beiden Domspitzmilch-Langstrecklerinnen Susie Falkenstein und Fakja Hofmann sind über 5000 m die 17 Minuten das Maß aller Dinge. Diese Zeitbarriere hat die Amerikanerin Viola Schäffer (LG Erlangen - 16:13) schon deutlich unterboten, womit im abschließenden Wettbewerb auf jedem Fall noch einmal mit Bombenzeiten gerechnet werden kann.

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