Telis-Läufer holen bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften drei Medaillen

PlinkeFelixAnna Suedd-Halle14 PlinkefotoKarlsruhe, 26. Januar 2014 (orv) –  Letztes Wochenende musste Telis-Ass Florian Orth bei den Landesmeisterschaften in München noch zuschauen, wie andere die Medaillen holten. Eine kleine Erkältung mahnte zur Vorsicht. Jetzt bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe stand der Hesse im blauen Trikot des Regensburger Renommierclubs wieder ganz oben. Nicht auf seiner gewohnten Hauptstrecke den 1500m sondern auf der für ihn noch etwas ungewöhnlichen 3000m-Distanz. „Das Rennen lief richtig gut“, stellte er unmittelbar nach seinem Sieg in 8:08,32min fest. Silber und Bronze für die LG Telis Finanz steuerte Anna Plinke mit einem für sie pfeilschnellen Double über 1500m (2./4:31,20) und 3000m (3./9:42,84) bei. Felix Plinke erfüllte am zweiten Tag der Meisterschaften als Vierter über 1500m mit 3:50,71 souverän die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften vier Wochen später in Leipzig, nachdem er bereits am Samstag mit Hausrekord von 8:18,06 ebenfalls als Vierter über 3000m geglänzt hatte, dort aber die Quali für die Hallen-DM noch um zirka zwei Sekunden verfehlt hatte.


Florian Orth geht in diesem Jahr in der Halle ungewöhnliche Wege. Die Titelverteidigung gegen den letztjährigen WM-Fünften Homiyu Tesfaje bei den anstehenden Hallen-Meisterschaften scheint derzeit unmöglich. Der Frankfurter will am kommenden Donnerstag nicht nur die Hallen-WM-Norm (3:39,20) sondern gleich auch noch den deutschen Uralt-Rekord angreifen, der bei 3:36 liegt. Warum nicht da schon mal in fremden Gefilden wildern. Carsten Schlangen hat es im letzten Jahr vorgemacht und wenn das Rennen in vier Wochen dann nicht zu schnell wird, ist Florian Orth mit seinem ausgesprochen guten Taktikverhalten und seiner Spurtstärke einiges zuzutrauen. Nach seiner souveränen Empfehlung von Karlsruhe wird er nun mit seinen Regensburger Läufer-Kollegen erst einmal ins portugiesische Trainingslager gehen.

Eigentlich hatte sich Anna Plinke bereits aus dem Leistungssport verabschiedet. Nachdem sie nach Abschluss ihres BWL-Studiums und einer einjährigen „Freizeit für den Sport“, verbunden mit einem satten Leistungssprung, in der Steuerkanzlei Rothammer als Vollzeitkraft eingestiegen war, schien die sportliche Laufbahn beendet. „Nebenher“ hat sie es dann doch nicht sein lassen können und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Mit ihren Hallen-Zeiten von 4:31,20 und 9:42,84 über 1500m und 3000m ist sie nun nicht nur die „beste Anna Plinke aller Zeiten“, sondern kann sich bei der Hallen-DM in Leipzig jetzt sogar noch aussuchen, auf welcher Strecke sie antreten will. Bruder Felix, im letzten Jahr bereits Hallen-DM-Fünfter über 1500m, hat es nach stressigen vierzehn Prüfungstagen an der Fachhochschule dann auch noch geschafft. Die 3:50,71 reichen dicke für Leipzig. Die Bayerische Weitsprungmeisterin Sabine Hoja (SWC Regensburg) kam in Karlsruhe nicht ganz so gut zurecht. Nach ihrem ersten Satz über sechs Meter letzte Woche in München reichten 5,56m nur zum 12. Platz.

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