Telis-Läufer Zweiter mit 3:36,88 / Coco Harrer und Maren Kock auf drei und vier

Orth1 Dessau14 KiefnerfotoDessau, 11. Juni 2014 (orv) – Nach guten Ansätzen der deutschen 1500m Läufer am Pfingstwochenende sollte das internationale Anhalt Meeting in Dessau am Mittwochabend den Durchbruch Richtung Europameisterschaften in Zürich bringen. In einem furiosem Rennen, das der Schwarzwälder Timo Benitz mit famosen 3:34,94min gewann, blieb auch Florian Orth (LG Telis Finanz) mit 3:36,88min unter den für Zürich vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderten 3:37,70min. Bei den Frauen stellten sich gleich drei Regensburgerinnen dem Starter. Am Ende hatte in einem etwas verbummelten Rennen die Neu-Schwedin Meraf Batha mit 4:09,28min die Nase vorn. Hinter Diana Sujew (LT Haspa Hamburg), die bereits am Sonntag in Hengelo mit ihren 4:05,71min die EM-Norm von 4:06,80min abgehakt hatte, erreichten in einem spannenden Spurtfinale die beiden Regensburgerinnen Corinna Harrer und Maren Kock in 4:10,09min und 4:10,28min/pB – beide LG Telis Finanz) als Dritte und Vierte das Ziel. Teamkollegin Thea Heim markierte als Zwölfte mit 4:14,44min erneut eine persönliche Bestzeit und ist damit gut gerüstet für die Titelverteidigung über 1500m bei den am kommenden Wochenende in Wesel stattfindenden Deutschen U23-Meisterschaften.

 


Florian Orth als Zweiter schaffte mit 3:36,88 Minuten relativ sicher die Norm, obwohl er sich nach dem Ausscheiden des Tempomachers zunächst als Erster um die weitere Pace bemühen musste. „In Regensburg lief es schon ganz gut für mich, und bei solch einer Rennkonstellation ist es dann kein Wunder, dass solch eine Zeit herauskommt.“ Vergeblich jagten dagegen die Frauen den Normwert von 4:06,80, weil die beiden Tempomacherinnen aus der Ukraine und aus Polen einen schlechten Job machten. Für Maren Kock sprang immerhin ein neuer Hausrekord heraus, Corinna Harrer zeigte sich erstmals wieder in dieser Saison mit einem glänzenden Finish. Thea Heim konnte trotz erneuter persönlicher Bestzeit in der letzten Runde noch nicht ganz mithalten.

 

Corinna Harrer nimmt jetzt am Samstag in Göteborg/SWE erneut einen Anlauf in Richtung EM-Norm, während Teamkollege Philipp Pflieger im holländischen Leiden bei Den Haag Jagd auf eine 28er-Zeit über 10.000m macht. Eigentlich kommen die 25 Runden für den Telis-Läufer nach einer langen Verletzungspause im Winter und Frühjahr noch viel zu früh. Da der Deutsche Leichtathletik-Verband den Qualifikationszeitraum für die Europameisterschaften auf dieser Strecke unverständlicherweise bereits am 15. Juni beendet, bleibt dem Regensburger gar nichts anderes übrig, als jetzt in Holland anzugreifen.

 

Ein relativ starkes Telis-Aufgebot macht sich auf den Weg nach Wesel. Bei der U23-DM haben Thea Heim als Titelverteidigerin über 1500m und Hindernisläufer Valentin Unterholzner in Abwesenheit des Höchstädter Martin Grau, der in Dessau die EM-Norm mit 8:24,29min überraschend deutlich unterbot, gute Aussichten auf Gold. Über 5000m sollte sich Jonas Koller in die Medaillenvergabe einmischen können, Moritz Steininger und Jonas Beck hoffen auf Plätze im Vorderfeld. Dies ist auch der noch Jugendlichen Franziska Reng über die gleiche Strecke bei den Juniorinnen zuzutrauen.

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