Mit seinen 16,61m zeigt der Regensburger neue Perspektiven auf

ZieglerManuel ACC15-interview ZieglerfotoBlacksburg/USA, 27./28. Februar 2015 (Manfred Ziegler) - Der Regensburger Dreispringer Manuel Ziegler hat sich am Samstag bei den ACC Meisterschaften in Blacksburg (USA) mit einer neuen Bestleistung von 16,61 Metern durchgesetzt. Der 24-Jährige übertraf eine Woche nach der Nominierungsphase damit die vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderte Qualifikationsnorm von 16,55 Metern für die am kommenden Wochenende in Prag stattfindenden Hallen-Europameisterschaften. Als Student in den Staaten plante er allerdings nicht mit dem Saisonhöhepunkt des Winters in Europa, sondern konzentriert sich weiterhin auf die in USA stattfindenden Meisterschaftszyklus.

 

 Mit der erneuten Leistungssteigerung steht er aktuell in Europa auf Platz 13, in der Weltbestenliste wird er auf Position 21 in der Halle geführt. Sein Siegessprung am Wochenende bedeutete nicht nur Meisterschaftsrekord  und Gesamtrekord der ACC Meisterschaftsserie (Atlantic Coast Conference). Der Athlet der LG Telis Finanz Regenburg übernahm damit auch deutlich die Führung in der deutschen Jahresbestenliste dieses Winters vor dem Chemnitzer U20-Vize-Weltmeister Max Heß (16,34 m) und dem neuen deutschen Hallenmeister Marcel Kornhardt (16,25 m).

 

An die ewige deutsche Hallenbestenliste einschließlich aller in der DDR erzielten Leistungen hat sich Manuel Ziegler bis auf wenige Zentimeter an die Top Ten mit einer Eintrittsweite von 16,72 Metern angenähert. In seiner bayerischen Heimat löschte sein Rekordsprung die alte Rekordmarke des gebürtigen Russen Verzi Hrvoje im Trikot der LAC Quelle Fürth mit 16,43 Metern des Jahres 2001 aus den Rekordbüchern.

 

 „Es war ein besonderes Erlebnis, diesen Klassewettkampf für mich entscheiden zu können und mit der vollen Punktzahl für den Gesamtsieg unserer Mannschaft beizutragen“, erklärte der Deutsche Meister des letzten Jahres. Schon einen Tag vor seinem großen Auftritt unterstrich er auch im Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 7,41 Metern seine Topform, wurde beim Sieg von Jalen Ramsey (USA: 7,69 m) Vierter, und punktete auch in dieser Disziplin für die Virginia Tech. Sein in den Südstaaten gelegenes College ist Teil der NCAA Division 1 als höchste der drei Ligen des amerikanischen Studentensportverbandes. Mit dem Doppelstart bei dieser punktebringenden Meisterschaft maximierte er das Abschneiden seines Teams. Kurz vor Ende der dreitägigen Veranstaltung lag die Mannschaft in einem Kopf an Kopf Rennen mit Florida State aus den 12 teilnehmenden Colleges noch auf Platz 2.

 

Er nutzte den Heimvorteil und die besondere Atmosphäre der Mannschaftsentscheidung und setzte wieder alle Sprünge über die 16 Meter Marke: 16,06 m, 16,48 m, 16,35 m, 16,04 m und 16,61 m. Mit 16,48 Metern setzte er sich im zweiten Versuch vor den Briten Ben Williams (16,45m), der beim vorhergehenden Einladungsspringen des „Doc Hale Virginia Tech Elite Meet“  noch klar vor ihm lag. Williamson war immerhin vor ein paar Jahren U18-Weltmeister. Mit 16,61 Metern platzierte Manuel Ziegler im fünften Durchgang seine neue Rekordmarke und brachte sein Herrenteam endgültig in Führung. Historisch gesehen war es somit für Virginia Tech der dritte Sieg der Männermannschaft, der in der langen Tradition der „Atlantic Coast Conference“ eingefahren werden konnte.

 

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