Leichtathleten nutzten die idealen Bedingungen beim Watter-Meeting

Orth-Pflieger1 Watter-Meeting15 KiefnerfotoRegensburg, 16. Mai 2014 (orv) –  Der Wettergott meinte es gut mit den Organisatoren von der LG Telis Finanz beim traditionellen Rolf-Watter-Meeting im Regensburger Uni-Stadion. Sommerliche Temperaturen, Schiebewind bei den Sprints und angenehme Abendbedingungen für die Läufe, was will das Herz eines Leichtathleten mehr. Die Highlights der Veranstaltung setzten einmal mehr zwei „local heroes“: Zuerst stellte Corinna Harrer (LG Telis Finanz) mit 4:11,37min eine neue deutsche Jahresbestleistung über 1500m auf, dicht gefolgt von ihrer Teamkollegin Maren Kock, bei der die Uhren bei 4:14,20min stehen blieben. Dann schrammte deren Teamkollege Florian Orth über 3000m bei seiner zweiten „Trainingseinheit“ – er hatte zuvor schon wie alle Männer der LG Telis Finanz über 1500m Tempo gemacht – mit 8:02,26min ganz knapp an einer 7er-Zeit vorbei, dahinter folgte Mannschaftskollege Philipp Pflieger mit 8:16,31min. Im Sprint ragte die etwas vom Wind verwehten 10,49sec von Lucien Aubry (LG Erlangen heraus. Auf der doppelten Distanz überraschte der noch der U20 angehörende Jugendliche Max Grieger (1. FC Passau) mit einer explosionsartigen Steigerung auf 21,21sec (+4,5m/s RW). Den Rolf-Watter-Pokal über 800m holte sich ebenfalls mit Quirin Kappelmeier (LG Kreis Dachau) ein U20-Läufer, wobei er seine 1:52,15min mit einem mutigen Start-Ziel-Parforceritt entschied und dabei U20-Loklamatador Tim Englbrecht (LG Telis Finanz/1:55,78min) keine Chance ließ.

 

Harrer1 Watter-Meeting15 KiefnerfotoCoco Harrer strahlte nach getaner Arbeit über beide Ohren hinaus. Nach Monaten der Unsicherheit legte sie vom ersten bis zum letzten Meter eine zu diesem frühen Zeitpunkt überzeugende Leistung hin. „Das habe ich gebraucht, jetzt kann die Saison kommen. Ich freue mich schon jetzt auf mein Heimspiel bei der Sparkassen Gala“, gab sie nach dem Rennen zu Protokoll. Teamkollegin Maren Kock fehlt noch ein wenig die Tempohärte. Letztendlich war sie aber mit ihrem Auftritt doch recht zufrieden. Dahinter qualifizierten sich ihre beiden Teamkolleginnen Julia Kick und Stella Kubasch mit 4:24,15min bzw. 4:24,81min auf Anhieb deutlich für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg. Dies gelang deren Teamkollegen Benedikt Huber über die gleiche Distanz mit einer 3:51,31min nur deshalb nicht, weil das Rennen zuvor verbummelt wurde. Noch etwas schneller war der Jugendliche Jamie Williamson (LAC Quelle Fürth) mit seinen 3:51,07min. Für den am kommenden Samstag im belgischen Oordegem stattfindenden 5000m Lauf testeten über 3000m neben Orth und Pflieger auch Tim Ramdane Cherif (8:22,92min) und Felix Plinke (8:25,44min) erfolgreich. Auch Hindernis-Ass Valentin Unterholzner (8:26,42min – alle LG Telis Finanz) ist wieder da.

 

Huber1 Watter-Meeting15 KiefnerfotoIm allgemeinen Sprintfestival zeichnete sich auch der SWC-Jugendliche Felix Mittermeier mit zwei deutlichen Steigerungen über 100m und 200m (11,00sec/21,76sec) aus, wobei beide Leistungen im gültigen Windlimit von weniger als 2m/s Rückenwind lagen. Die DM in Nürnberg kann auch die 4x100m-Staffel der Startgemeinschaft SWC/Schwandorf/Weiden mit einer sehr guten 47,78 in der Besetzung Sabine Hoja, Julia Liedl, Katharina Eich und Luka Krampert buchen. Hoja gewann noch den Weitsprung in 5,52m, lag damit aber sechs Zentimeter hinter ihrer noch der U18 angehörenden Teamkollegin Jacqueline Sterk. Der ebenfalls der U18 angehörende Ambergerin Corinna Schwab (TV) gelang ein bärenstarkes 400m-Debüt in 55,31sec, die gleichalte Regensburgerin Eva Schien (LG Telis Finanz) unterbot mit ihrer neuen Bestzeit von 10:37,18min die 3000m-Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Im Frauensprint bleiben über die 100m mit der Fürtherin Ann-Sophie Lederer (11,96sec) und der Ingolstädterin Sophia Eberle (U20/11,95sec) zwei Athletinnen unter 12 Sekunden. Auf der doppelt so langen Strecke gewann Tamara Seer (VfL Sindelfingen) mit sehr guten 24,59sec vor Sinead Ebert (LAC Quelle Fürth/24,84sec) und der SWC-lerin Julia Liedl (25,38sec) – alle drei Leistungen allerdings unterstützt mit deutlich zu starkem Rückenwind. Lokalmatador Johannes Nigg (LG Telis Finanz) war mit seinem Saisoneinstieg in 10,98sec als Männer-Dritter und 22,06sec als Männer-Zweiter nicht ganz zufrieden.

 

LG-Präsident Norbert Lieske zog am Ende dann auch ein äußerst zufriedenes Fazit: „Alles ist wie am Schnürchen gelaufen, Die Gäste waren voll des Lobes, Wetter und Leistungen entsprechend der frühen Jahreszeit überragend, was will man mehr. Die Laufnacht und die Sparkassen Gala kann kommen.“

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