Maren Kock, Coco Harrer und Florian Orth starten im russischen Cheboksary

Cheboksary-Fliegersitz 2015 HarrerfotoCheboksary, 18. Juni 2015 (orv) – Leichtathleten der LG Telis Finanz Regensburg im Nationaltrikot sind in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr. So auch wieder jetzt bei den am Wochenende stattfindenden Team-Europameisterschaften. Gleich drei sitzen denn von den „Blauen“ im Charterflieger nach Russland. Maren Kock (3000m), Corinna Harrer und Florian Orth (beide 1500m) werden in Cheboksary die deutschen Farben vertreten. Das ist wiederum trotzdem ein Novum: Drei Regensburger waren bei diesem kontinentalen Ländervergleich, bei dem jeweils pro Disziplin nur der Beste seiner Nation am Start steht, noch nie dabei, was Telis-Teamchef Kurt Ring so kommentiert: „Das ist, wie wenn im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaften gegen Italien, Spanien oder vielleicht England Jogi Löw eine Elf mit drei Jahnlern auf’s Feld schickt. Im Fußball surrealistisch, in der Leichtathletik wahr geworden.“

 

Für alle Regensburg-Fans gibt es das Ganze sogar am Fernseher zu sehen. Das ZDF überträgt die Team-EM in Cheboksary am Samstag von 15.35 bis 18.30 Uhr und am Sonntag von 15.35 bis 18.30 Uhr live. Auf Eurosport kann man die Meisterschaften am Samstag von 14.00 bis 18.30 sowie am Sonntag von 14.30 bis 18.30 Uhr live sehen. Die Startzeiten der Telis-Asse: Maren Kock samstags um 15.50 Uhr deutscher Zeit, Florian Orth am gleichen Tag um 17.00 Uhr und Coco Harrer ist am Sonntag um 15.27 Uhr dran. Der Ort der Austragung liegt am rechten Ufer der Wolga. Da kein Direktflug nach Cheboksary ging, hatten sich einige Nationen zusammengeschlossen und extra einen Flieger gechartert. Für Coco Harrer ein ganz neuer Eindruck: „Der ganze Flieger ist schon mit der Team-EM beworben. Das habe ich auch noch nicht erlebt.“

 

Im ewigen Kampf mit den WM-Normen ist Cheboksary ein willkommener Anlass, die Endzeiten einmal auszublenden. „Da nur die Platzierung zählt, werden wohl vor allem die Läufe taktische Rennen sein. Das ist einfach wieder einmal Leichtathletik, wie sie sein soll“, sagt dazu Telis-Teamchef Kurt Ring, der diesmal nicht dabei ist, aber intensiv am Fernseher mitfiebern wird. In den Rennen selbst droht Maren Kock Gefahr von der Weißrussin Sviatlana Kdzelich (pB 8:46,83min), der Italienerin Margherita Magnani (pB 8:51,82min), der Ukrainerin Nataliya Tobias (pB 8:51,32min) und der Russin Yelena Korobkina (pB 8:51,00min) Gefahr. Corinna Harrer bekommt es in erster Linie mit der bärenstarken Polin Angelika Cichocka (pB 4:03,06min), der kaum schwächeren Russin Anna Shchagina (pB 4:04,30min), der Ukrainerin Tamara Tverddostrup (pB 4:07,43min), der Britin Rhinwedd Price (pB 4:09,56min) und der doppelt aufgestellten Italienerin Margherita Magnani (pB 4:06,05min) zu tun.

 

Florian Orth geht sogar mit der schnellsten persönlichen Bestleistung überhaupt ins Rennen, was allerdings in einem zu erwartenden taktischen Rennen wenig zu besagen hat. Unter diesen Vorzeichen darf man den Polen Marcin Lewandowski ganz vorne erwarten. Der Spanier Adel Mechaal (3:36,66min) und der Franzose Samir Dahmani (3:36,53min) sind heuer schon schneller gelaufen als Florian Orth, der seine bisher beste Zeit in diesem Jahr mit 3:38,78min bei der Sparkassen Gala im heimischen Regensburg erzielt hat. Die russische Mannschaft will ihren Heimvorteil nutzen und gilt als klarer Favorit dieser Europameisterschaften, zu denen das deutsche Team als Titelverteidiger anreist.

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