Thea Heim Frauendritte beim Sparkassen Cross in Pforzheim

Heim Neumayer Pforzheim Cross15 Feiler FotoPforzheim, 14. November 2015 (Feiler) - Im November steht Crosslaufen im Trainings-und Wettkampfplan vieler Läufer. Pforzheim und Darmstadt bilden die beiden Highlights auf nationaler Ebene. So stiegen denn auch einige Telis-Athleten in Pforzheim in die Cross-Saison ein. Für Thea Heim war's, nach Fersenbruch im April , sogar ein erster echter Belastungstest unter Wettkampfbedingungen. Zusammen mit Felicitas Mensing bewältigte sie den 6,6 km langen Frauenkurs und überraschte dort mit Platz drei. „Crosslaufen ist ja bisher nicht meine Stärke gewesen. Aber nach der Verletzung war es ein guter Stresstest.“ Aus diesem Grund begann die Masterstudentin sehr vorsichtig. Die Äthiopierin Mekonnen dominierte das Rennen von Beginn an, enteilte der nationalen Konkurrenz. Einzig Melina Tränkle (LG Karlsruhe) konnte einigermaßen Tuchfühlung halten und sicherte sich mit einer sehr guten Vorstellung Platz zwei. Dahinter führte Thea Heim eine dreiköpfige Gruppe bis auf die Zielgerade, auf der sie ihre Spurtstärke ausspielte und sich Platz drei in 22:41min sicherte. Felicitas Mensing war mit Platz sechs in 23:15min ebenfalls zufrieden.

Der rippige, löchrige, aber trockene Untergrund auf dem Lohwiesenfeld stellte auch für Tim Ramdame Cherif eine Herausforderung im Männerrennen dar. Der Telis-U23-Athlet kämpfte in einem sehr gut besetzten Rennen über weite Strecken alleine gegen Untergrund und vor allem auch böigen Wind. Platz sieben nach harten 9000m stellte den hoch aufgeschossenen Regensburger aber zufrieden. Im U20 Rennen konnte sich 5000m Spezialist Kilian Stich mit der absoluten Elite in Deutschland messen, da Pforzheim in dieser Altersklasse als EM-Qualifikationswettkampf rangiert. In einem hochklassigen Rennen belegte der Telis-Youngster einen guten zehnten Platz. Erstmalig im Cross unterwegs war U18-Athlet Johannes Merker. „Sandbunker“ und „Pforzheim-Rampe“ gingen aber auch an ihm nicht spurlos vorüber, sodass am Ende die Kräfte schwanden. Er lieferte trotzdem ein gutes Rennen auf dem ungewohnten Terrain ab und konnte sich im größten Teilnehmerfeld aller Läufe mit Platz 13 behaupten.

Der „Pforzheim-Cross“ stellte bisher den „kleinen Bruder“ des renommierten Darmstadt-Cross dar, was sich aber spätestens seit diesem Wochenende geändert haben sollte. Mit sehr starken Teilnehmerfeldern in allen Klassen hat sich der Pforzheim Cross zu einem echten „Cross-Event“ entwickelt, auch im Hinblick auf Organisation und Athletenbetreuung. Dies ist nicht zuletzt der Familie Hohl zu verdanken, die in Deutschland mit diesem Crosslauf Maßstäbe setzt.

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