„Die Halle ist mir nicht so wichtig. Ich möchte vor allem im Sommer den Angriff auf eine Zeit unter 1:47min starten. Für eine Top-Zeit fehlen noch die ganz schnellen Trainingsläufe. Im Trainingslager in Montegordo habe ich hauptsächlich noch Grundlage trainiert, sagt Huber, dessen ärgster Gegner mit Gabriel Genck aus dem eigenen Lager kommt. Beide wollen sich natürlich trotzdem für die Hallen-DM qualifizieren, was eine Zeit unter 1:52,80min voraussetzt. Edelmetall Nummer zwei könnte für Beni Huber auch noch über 1500m herausspringen, DM-Norm von 3:53,00min inklusive. Über 3000m steigt Senkrechtstarter Simon Boch in den Ring, dem man nach seinem Silvestercoup durchaus eine Medaille zutrauen darf. Begleiten werden ihn Milan Prieske und Kilian Stich mit guten Vorderfeldaussichten. Auch Sprinter Johannes Nigg ist ein Kandidat für das 60m Finale.

Bei den Frauen stehen zwei Laufstrecken im Fokus, wobei es für das Quartett Anna Plinke, Luisa Boschan, Mares-Elaine Strempler und Julia Pahnke sowohl über 1500m als auch über 3000m in erster Linie darum geht, schneller als die für die Hallen-DM geforderten 4:37 und 9:49min zu bleiben. Vor allem auf der längeren Distanz könnte dann auch die eine oder andere Medaille herausspringen. Die ebenfalls zur nationalen Spitzer zählenden Telis-Asse Franziska Reng und Anja Scherl bereiten sich indessen für den internationalen Halbmarathon in Barcelona (14.2.) vor und haben deshalb Hallenstarts ebenso wenig geplant.