Eine ganz besondere Beziehung

Orth1 Vorlauf DM15 KiefnerfotoRegensburg, 3. September 2016 (orv) – Eigentlich war Florian Orth schon 2012 in Olympiaform, aber das Berliner Stadionfest, kurz ISTAF genannt und Deutschlands einzig übrig gebliebenes Meeting von Weltniveau, fand damals erst am 2. September statt, also nach den Londoner Spielen. Als Fünfter des 1500m Rennens schraubte der Regensburger im Trikot der LG Telis Finanz dort seine persönliche Bestleistung auf sensationelle 3:34,56min. Wäre ihm das ein paar Wochen früher gelungen, wäre er bei den Olympischen Spielen dabei gewesen. Das ISTAF ist für Florian Orth inzwischen wie ein Wohnzimmer geworden. Seinem Disziplinwechsel entsprechend passen daher auch die diesjährigen 3000m ganz gut ins Konzept, einerseits um hier doch noch eine vernünftige Jahresbestzeit aufzustellen, die logischerweise mit einer „Sieben“ beginnen sollte, anderseits noch ein gutes Aufbaurennen vor der 10km-Premiere in Hamburg zu haben.

Schade, dass die Originalübertragung am heutigen Samstag bei der ARD erst um 18.00 Uhr beginnt. Der 3000m Lauf wird nämlich schon um 17.20 Uhr gestartet. Die Regensburger Fans hoffen dennoch, dass der Lauf mit Florian Orth zumindest als Aufzeichnung eingespielt wird. Er trifft dort auf ein sehr starkes Feld, angeführt vom Kenianer Kiprono Choge, der eine Bestzeit von 7:28,76min aufweist. Schärfster Konkurrent sollte Urgestein Bernhard Lagat (USA) sein, inzwischen über vierzig Jahre alt und in Rio als Fünfter über 5.000m einlaufend. Für die Pace werden drei weitere Kenianer und zwei Jungstars aus Äthiopien sorgen. Andrew Bayer (USA – pB 7:43min) und der Brite Tom Lancashire (pB 7:49min) werden die Athleten sein, die im Feld Orths Kragenweite haben.

Der Regensburger müsste eigentlich noch immer in Galaform sein. In Rio lief er eine 13:28,88 im Olympischen Vorlauf, unter eigentlich unmöglichen klimatischen Verhältnissen, weil Sonnenschein bei 34 Grad und hundert Prozent Luftfeuchtigkeit zwar Dschungelpflanzen gefallen aber für Langstreckler Gift sind. Telis-Teamchef Kurt Ring sagt dazu: „ Das wäre unter normal guten Verhältnissen eine 13:15 gewesen.“ Die 3000m Bestzeit des Telis-Asses steht seit 7. September 2014 bei 7:44,65min. Die lief er damals in Rieti. Im gleichen Jahr seiner 3000m Bestzeit lieferte Florian Orth beim ISTAF mit 3:35,66min seine drittbeste 1500m Zeit überhaupt ab.

Dass Flo Orth beim ISTAF meistens einziger Regensburger ist, hängt damit zusammen, dass die meisten seiner Teamkollegen mit einer herbstlichen Straßensaison liebäugeln und sich da schon den längeren Distanzen zuwenden. Auch in diesem Jahr finden die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10km bereits eine Woche später statt, für Florian Orth ein würdiger Saisonabschluss, für den Großteil der Telis-Asse aber ein Aufbauwettbewerb für einen herbstlichen Halbmarathon oder für die Deutschen Marathonmeisterschaften Ende Oktober in Frankfurt. Benedikt Huber, der diesjährige Überraschungsmeister und EM-Halbfinalist über 800m hätte auch eine Einladung bekommen. Doch der war bereits Ende Juli mit dem 3x1000m-Titel aus der Saison ausgestiegen und beginnt jetzt schon wieder mit der Saisonvorbereitung für 2017.

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