Allein die Qualitätssteigerungen der jeweiligen Indiviualleistungen sind von entscheidender Bedeutung

Telis 10km Team Johannesbadmarathon2018 RingfotoRegensburg, 12. Februar 2018 – Der Satz „Wir sind nur um Sekunden am Deutschen Rekord vorbeigelaufen“ fällt bei den schnellen Mädels und Jungs der LG Telis Finanz in den letzten zehn Monaten öfter. Bei der Halbmarathon-DM im April 2017 fehlten dem Damenteam drei Sekunden, ein halbes Jahr später bei der 10km-DM im September den Herren sieben Sekunden. Addiert man jetzt in Barcelona die drei Telis-Zeiten von Pflieger, Notz und Ramdane Cherif zusammen, fehlen wieder nur 17 Sekunden. Sechs dieser deutschen „Teambestleistungen“ gibt’s, über 10km, Halbmarathon und im Marathon jeweils bei Männern und Frauen. „Angreifbar für das aktuelle Team wäre wohl jeder davon, auf einigen Strecken sogar mit Athleten-Alternativen, Ziel in unserem Handeln ist es aber nicht. Rekorde fallen einfach, wenn die Qualität der drei Teamaspiranten groß genug ist und sich eine günstige Gelegenheit ergibt. Die stet steigende Qualität der Teammitglieder ist mir wichtiger“, sagt dazu Telis-Teamchef Kurt Ring.

Er legt Wert darauf, dass seine Schützlinge den Fokus total auf ihre eigene individuelle Entwicklung legen. „Den Status der Gegner/Innen kann man sowieso nicht beeinflussen und der permanente Abgleich mit den „Intimgegner/Innen“ bringt nur Zweifel, Unsicherheit, Abgelenktheit von Wesentlichen, sorgt für eine schleichende psychische Ermüdung“, gibt der Regensburger Coach zu bedenken. „ Es tut den Leuten gut, wenn sie sich im eigenen Team messen können, lernen, den Besseren anzuerkennen, um sich dann wieder ihrer eigenen Qualitätsverbesserung zu widmen. Gerade Läuferinnen und Läufer sind oft starke Individualisten und erkennen oft viel zu spät, was ihnen eine gut funktionierende Leistungsgruppe auf hohem Niveau bringt. Auf hohem Niveau mitfliegen und möglichst wenig Körner zu verlieren, heißt die Erfolgsdevise.“

Die Normen des DLV für die diesjährigen Europameisterschaften scheinen für mehr als eine Handvoll seiner Athleten/Innen keine unüberwindbaren Hindernisse zu sein. Doch mit etwas leichteren Normen steigt natürlich auch die nationale Konkurrenz und Druck hat man im Team schon anno 2016 mit drei Olympiateilnehmern und gleich sechs bei der vorgeschalteten EM genügend aufgebaut. Damit müssen die Cracks aus Regensburg auch erst umgehen lernen. „Sie scharren schon jetzt im Februar kräftig und unüberhörbar mit den Hufen. Ich bin aber überzeugt, nur diejenigen, die mit den hohen Erwartungen am geduldigsten und am lockersten umgehen können, werden am Ende ankommen. „Das ist für unsere Tops vielleicht sogar die entscheidende Challenge. Abgerechnet wird immer erst am Schluss oder wie man so jovial gern zu sagen pflegt: Hinten wird die Ente fett.“, spricht der Teamchef der Regensburger LG deutliche Mahnungen an seine ungeduldige Läuferschar aus, „am Ende interessiert keinen mehr, was Du im Saisonaufbau für Glanztaten vollbracht hast“.

So überlässt er auch die Einordnung seines immer besser werdenden Teams im nationalen Gesamtranking anderen. „Um weiter zu kommen, musst Du stets und immer jeden Einzelnen Deiner Trainingsgruppe permanent im Blickfeld haben und sofort merken, wenn gegen gesteuert werden muss“, gibt er eines seiner Trainingsgeheimnisse preis. Ob’s am Ende dann im Februar eine Frühform war oder redlich erarbeitete Grundlage, werden sicher die Höhepunkte der Saison zeigen.

Newstelegramm

Regensburg, 13.05.18
Rolf-Watter-Sportfest
Ausschreibung


Neuendettelsau, 05.05.18
Bayer. Meisterschaften Langstaffeln
Ausschreibung


Regensburg, 27.04.18
3.000m Challenge
Ausschreibung
Teilnehmer


Amberg, 15.04.18
Bayer. Meisterschaften Halbmarathon
Ergebnisse


Hannover, 08.04.18
Deutsche Meisterschaften Halbmarathon
Live-Ergebnisse
Zusatzinfos DM


Regensburg, 17.03.18
Südd. + Bayer. Meisterschaften 10.000m
Ergebnisse Südd. M.
Ergebnisse Bayer. M.


Berlin, 31.-31.12.06
Silvesterlauf Berlin
Webseite
Ergebnisse
Bericht


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