Sowohl flach als auch über die Hürden hofft man auf weitere EM-Normen

SchneiderPatrick1 400 KiefnerfotoRegensburg, 30. Mai 2018 (orv) – 400m-Läufe bei der Sparkassen Gala haben einen Mythos. Die Bahnrunde scheint hier besonders schnell zu gehen. Eigentlich sollten Deutschlands beste Viertelmeiler gar nicht in Regensburg an den Start gehen. Die waren aber in der Mehrzahl mit dieser Entscheidung gar nicht einverstanden. Eine Normerfüllung von 46,00sec für die Europameisterschaften heißt das verlockende Ziel. Johannes Trefz von der LG Stadtwerke München ist schon einmal mit 45,81sec in den vergangenen Jahren schneller gewesen, Patrick Schneider vom LAC Quelle Fürth hat die Marke mit seinen 46,02 bereits gestreift. Nun wollen sich beide bei der Sparkassen Gala unter 46sec treiben. Kann das auch Marc Koch von der LG Nord Berlin? Sein Hausrekord steht bei 46,18sec.Mit ihnen gehen sechs weitere Langsprinter der 46er-Klasse an den Start.

 

SchwabCorinna1b 400 KiefnerfotoDLV-Bundestrainer Tobias Kofferschläger hat dagegen mit Deutschlands besten Frauen der Sparkassen Gala immer die Treue gehalten. In diesem Jahr schickt er vor allem Nadine Gonska (MTG Mannheim) ins Rennen um die begehrten Berlin-Tickets. 52,30 Sekunden sind kein Unding. Das kann aber auch die Österreicherin Herunga Tjipekapora, die immerhin mit einer 52,02 anreist. Die ganze Oberpfalz wird allerdings ihr Augenmerk auf Corinna Schwab vom TV Amberg richten. Sie gehört noch der U20 an, lief im letzten Jahr bereits 53,09sec, ist eine heiße Kandidatin für die diesjährigen U20-Weltmeisterschaften und sollte im Grunde auch eine für die 4x400m-Staffel bei den Europameisterschaften in Berlin sein. Nachdem sie in dieser Saison bereits im Sprint kräftig drauf gepackt hat, winkt vielleicht sogar schon die erste 52er-Zeit. Eine Kandidatin dafür ist auch Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim) mit einer Bestzeit von 53,24sec.

Hofmann Lobe2 100Hü KiefnerfotoAuch die 100m Hürden der Frauen haben Rückenwindgarantie. 13,10sec ist das Limit für Berlin. Ricarda Lobe (MTG Mannheim), Franziska Hofmann (LAC Erdgas Chemnitz) und die Österreicherin Beate Schrott sind mit 12,91sec, 12,98sec und 12,82sec schon mal erheblich schneller gelaufen. Weht der Wind gut, also im Bereich von 2,0 m/s Rückenwind, könnte es auch 2018 wieder unter 13 Sekunden gehen. Bei den Langhürdlerinnen dürften am ehesten Christine Salterberg (LT DSHS Köln) und Eileen Demes (TV 1861 Neu-Isenburg) in die Nähe der geforderten 56,50 Sekunden für Berlin kommen, bei den Herren haben die ominösen 50,00 Sekunden, die der DLV fordert, bereits mehrmals Luke Campbell (LG Eintracht Frankfurt), Tobias Giehl (LG Stadtwerke München) und Georg Fleischhauer (LG Eintracht Frankfurt) unterboten. Auch Kurt Couto aus Mosambique kann das. Dahinter streiten sich weitere vier Läufer mit 50er-Bestzeiten um eine möglichst gute Platzierung.

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Berlin, 31.-31.12.06
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