Beide sind echte Kandidaten für die Heim-Europameisterschaften

PotyeTobias1 Hoch KiefnerfotoRegensburg, 30. Mai 2018 (orv) – Der Hochsprung bei der Sparkassen Gala hat sich gemausert. Was vor Jahren noch unmöglich schien, ist inzwischen durchaus machbar: Man kann hier in Regensburg internationale Limits angreifen. Am Gala-Sonntag wollen dies bei den Frauen Jossie-Marie Graumann von der LG Nord Berlin und der Münchner Tobias Potye tun. Potye sprang vor einem Jahr an gleicher Stelle mit 2,25m nur einen Zentimeter weniger als die jetzt geforderten 2,26m und die Berlinerin überquerte 2017 bereits schon mal 1,92m. Das sind zwei Zentimeter mehr als die EM-Norm von 1,90m. Potyes Teamkollege Lucas Mihota (LG Stadtwerke München) gehört noch der Jugendklasse U20 an, ist mit seiner Bestleistung von 2,24m ein heißer Anwärter für die U20-WM und hat sich wohl schon mal im Geheimen auch mit den 2,26 auseinander gesetzt. Unmöglich ist nichts, schon gleich nicht im Hochsprung.

 

GraumannJossie2 Hoch KiefnerfotoDer Weitsprung steht in diesem Jahr nicht so sehr im Fokus. So ist es bei den Männern durchaus möglich, dass der deutsche U18-Meister des Vorjahres, Yannick Wolf von der LG Stadtwerke München, den Ton angibt. Für einen gerade mal in die U20 aufgestiegenen Jung-Athleten können sich 7,62m aus dem Vorjahr wirklich sehen lassen. Solche Weiten können auch noch vier weitere Springer anbieten, deren Bestleistungen alle im 7,50er Bereich angesiedelt sind. Bei den Frauen fehlt natürlich die ursprünglich gemeldete 6,92-Springerin Lena Malkus sehr. Die Münsteranerin musste sich letzte Woche leider einer Blinddarmoperation unterziehen und wird damit vorerst für einige Wochen ausfallen. Damit scheint der Weg frei für ihre Teamkollegin Tabea Christ, mit einem Hausrekord von 6,41m ausgestattet. Zurück an ihre alte Wirkungsstätte kehrt die ehemalige LG-Athletin Michelle Weitzel. Von vielen schweren Verletzungen in den letzten Jahren gebeutelt hat die Deutsche Weitsprungmeisterin von 2011 natürlich nicht mehr das Leistungsvermögen jenseits der 6,60 Meter. Inzwischen startet die Referendarin für Sport und Mathematik für die LG LAZ Saar 05 Saarbrücken und springt immer noch knapp über die sechs Meter weit.

Wie die Jungfrau zum Kind ist die Laufnacht zum Dreisprung gekommen. Die Hopp-step-jump-Spezialisten suchten einen Wettkampf und Regensburg stand parat. Philipp Kronsteiner aus Österreich ist immerhin schon mal 16,25 Meter gesprungen. Dorthin will auch der Münchner Paul Walschburger, dem zu den 16 Metern nur noch fünf Zentimeter fehlen. Von dieser Marke träumen auch David Kirch (LG Stadtwerke München) und Christopher Garritsen (SC Preußen Münster). Beste Frau im Feld der insgesamt 13 Dreispringer/Innen ist wohl Imke Daalmann, die immerhin schon mal bei 12,51m landete.

Newstelegramm

Regensburg, 02.12.18
Intersport-Tahedl-Nikolauslauf
Ausschreibung


Berlin, 31.-31.12.06
Silvesterlauf Berlin
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