„Einmal dieses Jahr mit Rückenwind laufen“, hatte sich Tina Benzinger (U18) vor ihrem Heimspiel gewünscht. Doch kurz nach der Anreise war klar, dass dieser Wunsch heute nicht in Erfüllung gehen wird, sodass sie nach 12,66s über 100m auf die 200m an diesem Tag verzichtete. In einem couragierten Rennen steigerte Carlotta Dannenberg (W15) ihre Bestleistung über die 300m auf sehr gute 43,86s, sodass man auf ihren Auftritt bei den Bayerischen Meisterschaften in zwei Wochen gespannt sein darf. Ein Rennen später gab Emelie Gerbeth (W14) ihr Debüt auf der gleichen Strecke in 45,87s. Beide liefen zudem im Vorfeld die 100m, welche sie in 13,67s und 14,19s beendeten. Ihre Teamkolleginnen Stella Lux (14,90), Emma Köppen (14,94s) und Helena Weißert (15,33s) gaben an diesem Tag ihr Wettkampfdebüt über diese Strecke.

Zusammen im Feld mit allen weiblichen Springerinnen ab der U14 nutzte Jade Bangoura (U23) den Hochsprung Wettkampf als besseres Training. In einem hektischen und nervenaufreibenden Wettkampf blieb die Latte auch an diesem Tag bei 1,70m nicht liegen. Ob sie die Latte überhaupt berührt hat oder der Wind die Latte, wie schon so häufig an diesem Tag passiert, zum Fallen brachte, konnten Trainer und Athletin nicht abschließend klären. Beide waren sich jedoch einig, dass das technische Niveau der Sprünge an diesem Tag sehr hoch war und man somit zufrieden sein darf. Den Abschluss bildeten die 800m Läufe von Daniel Schiller (U18; 2:19,46), Paul Zimmermann (U14; 2:48,88) und Mona Keilberth (U16; 2:54,48). Ersterer konnte dabei seine Bestleistung deutlich steigern und wird am nächsten Freitag beim Heimspiel in Regensburg zusammen mit Ferdinand Woge (U18), welcher am Vortag in Ingolstadt über 1500m 4:44,29min lief, die Strecke nochmals in Angriff nehmen.