Nach 2009 finden die nationalen Titelkämpfe 2019 wieder in Ingolstadt statt

Pflieger1 DM Cross2018 Kiefner FotoRegensburg, 5. März 2019 (orv) – Die nationalen Titelkämpfe im Crosslauf waren in den letzten Jahren für die Läufer/Innen der LG Telis Finanz eine Goldgrube. Sowohl im Vorjahr als auch 2017 holten die Regensburger die begehrten Titel in der Teamwertung der Männer ab, und das sowohl auf der Mittelstrecke über zirka vier Kilometer als auch auf der meist 10 Kilometer langen Königsdisziplin. Dort kam auch in beiden Jahren der Einzelmeister mit Philipp Pflieger von der LG Telis Finanz. Florian Orth wurde Zweiter und ein Jahr früher in Löningen stand er wie sein Teamkollege Pflieger auf dem obersten Treppchen. „In den beiden Teamwettbewerben wollen wir in Ingolstadt auf jeden Fall wieder um Gold mitmischen, lediglich in der Langstrecken-Einzelwertung schaut es heuer nicht ganz so rosig aus, weil der Rehlinger Topläufer Richard Ringer nur schwer zu schlagen sein wird. Nach dem jetzigen aktuellen Meldeergebnis hat auch U23-Ass Miriam Dattke gewisse Siegchancen“, umreißt Telis-Teamchef Kurt Ring die Möglichkeiten seines Teams.

Welche Strecke seine Männer-Armada am Ende stark machen wird, bleibt indessen noch ein Geheimnis. Fest steht nur, dass mit Philipp Pflieger, Florian Orth, Simon Boch, Dominik Notz und Tim Ramdane Cherif wieder alle Protagonisten des Vorjahrs zu Verfügung stehen, Doppelstarts nicht ausgeschlossen. Dazu kommen noch der Vierte der letztjährigen Deutschen Hindernismeisterschaften und EM-Cross-Teilnehmer Konstantin Wedl, die beiden stark verbesserten Kevin Key und Moritz Beinlich, der deutsche Berglaufmeister Max Zeus und der letztjährige EM-Teilnehmer im Marathon Jonas Koller. „Bisher haben wir im Männerbereich noch keine krankheitsbedingten Absagen hinnehmen müssen“, sagt dazu Ring, „wir sind guter Dinge, dass wir in Ingolstadt punkten können.“

Nach Lage der Dinge wird es in diesem Jahr auch ein starkes Frauenteam geben. Angeführt von der Cross-Europameisterin (Teamwertung) Miriam Dattke wollen die Hallen-EM-Zwölfte Nada Pauer und die in diesem Jahr schon mit einem starken Halbmarathon glänzende Thea Heim keineswegs kampflos zuschauen, wie sich Titelverteidiger LG Nord Berlin erneut den Titel abholt. Etwas schwieriger wird es bei den Juniorinnen der U23. Vom letztjährigen überlegenen Meisterteam ist nur noch Miriam Dattke übrig, weil Franzi Reng aus der U23 rausgewachsen ist und Marina Rappold noch nicht sicher sagen kann, ob ihr grippaler Infekt in der letzten Woche überhaupt einen Start zulässt. „Man wird sehen, was Miriam Dattke zusammen mit Eva Schien und der Jugendlichen Lisa Basener ausrichten können“, gibt sich Ring hier sehr bedeckt. Bei der U20 schicken die Regensburger mit Benedikt Brem, Julian Öchsl und Michael Dirscherl drei Jungs ins Rennen, die aber eher auf der Bahn zu Hause sind.

Eine der ganz Großen wird mit Olympiastarterin Anja Scherl allerdings in Ingolstadt fehlen. Sie startet einen Tag später über 10km beim Straßenlauf „Rund ums Bayerkreuz in Leverkusen. „Angesichts der Tatsache, dass Anja Scherl sich bereits im April über die Marathondistanz erneut für eine Teilnahme bei den nächsten Olympischen Spiele bewerben will und der Start im tiefen Geläuf eine gewisse Verletzungsgefahr mit sich bringt, haben wir Verständnis für diese Maßnahme“, erläutert Ring den Sonderweg seiner Topläuferin.

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