Von Berlin nach Regensburg und von dort in die europäische Nachwuchsspitze: Leichtathletin Miriam Dattke könnte am Anfang einer schönen Karriere stehen.

DattkeMiriam Gala19 Kiefnerfoto Regensburg, 11. Juli 2019 (SZ/Knuth) - Regensburg Neulich, beim Heimspiel in Regensburg, ist Miriam Dattke ein bisschen sauer geworden. Für einen Moment war sie sogar sehr zornig, auch wenn man ihr das zunächst gar nicht zutraut, so freundlich wie sie im Gespräch auftritt. Dattke absolvierte beim Regensburger Sparkassen-Meeting jedenfalls die erste Runde der 1500 Meter, es sollte ein letztes, nicht allzu ernstes Anschwitzen sein für die U23-EM in Schweden; Dattke wird dort an diesem Freitag die etwas schweißtreibenderen 10 000 Meter laufen. Aber sie hatte sich nun mal in den Kopf gesetzt, in Regensburg auch ihre Bestzeit über diese fiese Mittelstrecke zu knacken - und dann, nach 400 Metern, trödelte die Tempomacherin plötzlich so sehr, dass es am Ende doch nichts wurde. "Ich bin jetzt nicht perfektionistisch", sagte Dattke nach dem Rennen, das sie übrigens gewonnen hatte, "aber wenn ich sage, ich will das und das laufen, dann ärgert mich das schon, wenn es nicht klappt." Hier geht's weiter zum Artikel von Johannes Knuth in der SZ ...