Christoph Becker in der FAZ zum russischen Doping-Sumpf

Frankfurt, 17. Mai 2016 (Becker/FAZ) - Jetzt geht es um alles: Details wie aus einem Thriller sollen Russlands Betrug bei Olympia in Sotschi beschreiben. Der Kreml schäumt, doch die Strategie des Sportministers droht zu scheitern. Hier geht's weiter auf den Seiten der FAZ ...

Telis-Ass gewinnt Wahl auf leichtathletik.de mit 50,9% der Stimmen

scherl a hamburg16 foto Haspa Marathon Hamburg Hochzwei 3d99f461c1Darmstadt, 16. Mai 2016 (leichtathletik.de) - Beim Hamburg Marathon ist Anja Scherl über sich hinausgewachsen und in 2:27:50 Stunden zur derzeit schnellsten DLV-Athletin über die klassische Distanz aufgestiegen. Diese Top-Leistung hat auch die User von leichtathletik.de überzeugt. Die 30-Jährige hat sich bei der Abstimmung "Ass des Monats April" durchgesetzt. Vollzeit-Job, ein mutiges Rennen und neue Pläne für den Sommer, inklusive Reisen zur EM nach Amsterdam (Niederlande; 6. bis 10. Juli) und den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro (Brasilien; 12. bis 21. August). All das gehört zur Erfolgs-Geschichte von Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg). Vorläufiger Höhepunkt waren 2:27:50 Minuten beim Hamburg-Marathon und Rang drei. Die User von leichtathletik.de sind begeistert und voteten fleißig für die Langstrecklerin. Ergebnis: 50,9 Prozent der Stimmen bei der Wahl zum "Ass des Monats April". Hier geht's weiter bei leichtathletik.de ...

Schlechte Witterungsbedingungen verhindern bessere Leistungen in Herzogenaurach

Huber1 adidasmeeting16 Premru FotoHerzogenaurach, 14. Mai 2016 (orv) –  Die Eisheiligen hatten Hochkonjunktur beim erstklassig besetzten Adidas Boost Athletics Meeting im fränkischen Herzogenaurach am Stammsitz des Namen gebenden Weltmarktplayers. Daunenjacken waren das begehrteste Kleidungsstück und der Wind pfiff unbarmherzig aus Nordwest. Die Weltklassesprinter Yohan Blake und Tori Bowie nützten die Windunterstützung von hinten zu überragenden Einstiegsleistungen von 10,02sec und 10,91sec über die 100m, für die Deutsche Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) sprang mit 11,25sec die Olympianorm heraus, die Jugendliche Katrin Fehm (SG Siemens Amberg) sprintete mit starken 11,73sec zur U18-WM-Norm. Weit größere Mühe mit den starken Windböen hatte die eigentlichen Protagonisten der Veranstaltung, die Läufer. So müssen auch die deutschen Jahresbestleistungen der beiden Telis-Asse Maren Kock und Benedikt Huber besonders hoch eingestuft werden. Die Regensburgerin zeigte sich beim 1500m-Sieg gegen die wieder erstarkte Denise Krebs (TV Wattenscheid – 3./4:13,12min) und die Kenianerin Lydia Wafula (2./4:12,89min) mit der neuen deutschen Jahresbestleistung von 4:11,96min von ihrer besten Seite und Beni Huber glänzte als Zweiter des 800m-B-Laufs mit bärenstark herausgelaufenen 1:48,35min, schneller als die hocheingeschätzten deutschen Asse Timo Benitz, Robin Schembera und Sören Ludolph. Ihr Telis-Teamkollege Florian Orth überpacte im 1500m Rennen und blieb als Vierter in 3:43,03min unter Wert. Die beiden 5000m-Asse der LG Telis Finanz Felix Plinke (3./14:22,90min) und Tim Ramdane Cherif (5./14:25,39min) schafften ebenso wie ihre Kolleginnen Luisa Boschan (17:07,86min) und Carolin Aehling (17:06,69min), sowie 1500m-Läuferin Julia Kick (5./4:20,74min) die Qualifikation für die DM in Kassel. Jonas Koller (7./14:34,61min) und Anna Plinke (17:23,33min) müssen noch einmal nachlegen, ebenso wie 800m-Mann Gabriel Genck (1:52,09min). Alle Drei blieben hier noch knapp über der Norm.

Michael Reinsch in der FAZ über Diack und die schlimmen Folgen

Berlin, 12. Mai 2016 (Reinsch/FAZ) - Mit 1,3 Millionen Euro soll die Olympia-Stadt Tokio die Stimme des IOC-Mitglieds Lamine Diack gekauft haben. Das IOC steht vor dem größten Bestechungsskandal seit der Vergabe der Winterspiele an Salt Lake City. Hier geht's weiter in der FAZ ...

Maren Kock, Florian Orth und co starten in Herzogenaurach

Kick1 Watter16 PremrufotoRegensburg/Herzogenaurach, 12. Mai 2016 (leichtathletik.de/orv) - Tatjana Pinto gegen Torie Bowie. Alexander Gladitz neben Alonso Edward. Die Hahner-Twins im Rennen mit Meseret Defar: Diese Konstellationen gibt es zumeist nur bei internationalen Meisterschaften – und am Freitag und Samstag (13./14. Mai) beim ABAM-Meeeting in Herzogenaurach, zu sehen im Livestream auf leichtathletik.de. Mittendrin auch zwei Handvoll Telis-Athleten/Innen: Maren Kock und Florian Orth gehen über 1500m zumindest erstmals auf EM-Norm-Kurs, auch Julia Kick ist hier dabei, Benedikt Huber und Gabriel Genck messen sich mit Topleuten über die 800m, die 5.000m-Jungs Felix Plinke, Jonas Koller und Tim Ramdane Cherif wollen genauso wie ihre weiblichen Kolleginnen Anna Plinke, Luisa Boschan und Carolin Aehling die DM-Norm einsacken. Mira Parisek (5.000m), Mares Strempler (800m), Dominik Wagner (5.000m) und Fabian Laukamp (800m) gehen auf Bestzeitenjagd. Hier geht's weiter zur Vorschau auf leichtathletik.de ...

Stell Dich – wenn nötig – auch mal dem Sportpsychologen

© Lothar Pöhlitz – 10. Mai 2016 - Junge Talente kommen zum Training weil sie besser werden wollen, oft auch weil sie das Gefühl haben besser sein zu können wie andere in ihrem Umfeld. Dabei wissen sie noch nicht was auf sie zukommt und das sie sich eines Tages in „wichtigen Wettkämpfen, bei Meisterschaften“ beweisen, aufs Podium sollen. Sie wissen da noch nicht das sie dafür mentale Stärke brauchen, Gedanken und Vorstellungen zu Siegen führen und die Beine tun sollen was das Gehirn befiehlt. Auch eine systematisch steigende Belastung, das soziale Umfeld, die Lauftechnik und ein kühler Kopf sind Voraussetzungen für Siege. Das schließt die Erfahrung ein das die psychophysischen Fähigkeiten bei dem/der Einen positiv, bei dem/der anderen eher negativ ihre angestrebte Leistung beeinflussen werden und nicht jeder in der Lage ist seine beste Leistung dann abzurufen wenn es darauf ankommt. Sie haben noch nicht erlebt wenn man angespannt, nervös, mit erhöhter Herzfrequenz oder kaltem Schweiß – mit richtig Angst vorm Versagen – in der letzten Stunde vorm Wettkampf die Handbremse nicht gelöst bekommt. Hier geht's weiter auf la-coaching-academy.de ...

Die Umwege der Anja Scherl und ihres Teamkollegen Philipp Pflieger nach Rio

Regensburg, 10. Mai 2016 (MZ/Wotruba) - Philipp Pflieger läuft und läuft und läuft. Er kennt Streckenlängen jeder Art bestens, von 1500 Metern auf der Bahn bis zu den berühmt-berüchtigten 42 195 Marathon-Metern auf der Straße. Er kennt sie gut und er kann sie gut: So gut, wie kaum einer in Deutschland. So gut, dass sich im August mit dann 29 Jahren ein Lebenstraum erfüllt: Pflieger hat sich im Marathon für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert. Und doch gibt es öfter mal was Neues: Die Disziplin Laufsteg kannte der Schwabe, der seit Jahren in der Oberpfalz daheim ist und für die LG Telis Finanz startet, bis Düsseldorf nämlich nicht – und machte als Modell eine gute Figur, als er bei der Präsentation der olympischen Kleidung ein emotionales Vorgeschmäckle bekam. Hier geht's weiter zum Artikel von Claus Wotruba in der MZ ...

Nach über 10 Jahren Abstinenz verbessert sie sich auf 2:47:38 Stunden

Heiss marathon regensburg16 MZ FotoRegensburg, 8. Mai 2016 (orv) –  Das ist eine ziemlich verrückte Geschichte, die heute beim Regensburg Marathon passierte. Eigentlich wollte die 41jährige Telis-Läuferin Mikki Heiß nach über 20 Marathonjahren eigentlich schon aufhören. Jetzt kehrte sie in ihrer sportlichen Heimat zurück zu einem Lauf, den sie in ihren „jungen“ Jahren 2000 schon einmal gewonnen hatte. Am Ende sprang nun 2016 ein Sieg in fabelhaften 2:47:38 Stunden heraus, die sie gleich wieder in die Top-ten der diesjährigen nationalen Bestenliste (7.) hievte. „Das ist doch für eine alte Frau gar nicht so schlecht“, ihr trockener, tiefbayerischer Humor kurz nach dem Rennen. „Das ist sogar außerordentlich gut“, konterte ihr Trainer Kurt Ring lachend, der sie nun schon seit 18 Jahren betreut. Auf der 31,5km-Distanz lag die Paintnerin Barbara Ferstl (2:21:17 Stunden) vor den Telis-Läuferinnen und W50-Ass Rieke Mayer-Tancic und Eva Ferstl. Beim Viertelmarathon war mit Eva Schien (42:51 min) ebenfalls eine Telis-Läuferin ganz oben auf dem Stockerl.

Ganzer Medaillensatz für kleines Telis-Team in Celle

Reng1 DM2016 10000m SchaakefotoCelle, 7. Mai 2016 (orv) –  Franzi Reng, Telis-Nesthäkchen unter den Regensburger Läuferassen macht’s umgekehrt. Während viele ihrer Vorbilder erst nach etlichen nationalen Titeln zu internationalen Einsätzen kamen, fehlte dieses Glanzstück der Teamcross-Europameisterin, Neunten der Junioren-EM über 5000m 2015 und festnominierten EM-Teilnehmerin im Halbmarathon noch in ihrer Sammlung. Nun, in Celle bei den Deutschen 10.000m Meisterschaften auf der Rundbahn war’s soweit: Souverän holte sich die junge Regensburgerin den Titel in der U23 mit neuer persönlicher Bestzeit von 34:23,93min. „Eigentlich wollte ich unter 34 Minuten laufen, die Hitze und der Wind machten mir aber einen Strich durch die Rechnung“, kommentierte sie nach dem Rennen einen durchaus sehenswerten Auftritt, der zudem noch mit Frauen-Bronze hinter der EM-Norm laufenden Dauer-Meisterin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg – 32:40,80min) und der lange Zeit sehr stark laufenden Amerika-Heimkehrerin Laura Hottenrott (GSV Eintracht Baunatal – 33:43,41min) dekoriert wurde. Den Medaillensatz komplettierte U23-Junior Tim Ramdane Cherif mit Silber in 30:41,02min. Das durchaus feine Telis-Ergebnis rundete Carolin Aehling als Frauen-Sechste in 35:57,05min ab. Jonas Koller kam mit den plötzlich veränderten Witterungsverhältnissen nicht zurecht und joggte seine 25 Runden weit unter Wert zu Ende.

Telis-Läufer überzeugen auf den Mittelstrecken

Huber1 Watter16 Premru FotoRegensburg, 7. Mai 2016 (orv) –  Beim traditionellen Rolf-Watter-Meeting der Leichtathleten holte der Regensburger Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) in souveräner Manier mit seinem Sieg über 800m den Rolf-Watter-Gedächtnispreis. Mit seinen 1:52,89min hielt er Marco Kurzdörfer (LSC Höchstadt/Aisch - 1:54,23min) und seinen Vereinskollegen Gabriel Genck (LG Telis Finanz Regensburg - 1:54,41min) jederzeit in Schach. Auf der gleichen Distanz gefiel Julia Kick (LG Telis Finanz Regensburg) mit einer zweiten starken Runde als Frauensiegerin in 2:09,81 min. Aus Regensburger Sicht vermochte vor allem noch Felix Plinke (LG Telis Finanz Regensburg) mit seinem Doppelsieg über 1500m (3:56.51 min.) und 3000m (8:34.77 min.) zu überzeugen. Seine Schwester Anna Plinke belegte über 1500m (4:39,45 min.) den zweiten und über 3000m (10:06,50 min.) den ersten Rang.

Anja Scherl und Franzi Reng dabei - Philipp Pflieger nur Ersatz

Scherl Reng Barcelona FotoPrivatDarmstadt, 4. Mai 2016 (leichtathletik.de/orv) - Nach den großen Straßenläufen der Frühjahrssaison hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) seine Teilnehmer am Halbmarathon bei den Europameisterschaften in Amsterdam (Niederlande; 6. bis 10. Juli) nominiert. Dabei wird der DLV alle sechs möglichen Plätze sowohl im Männer- als auch im Frauenrennen besetzen. Diese letzte Standortbestimmung vor Olympia wollen auch diejenigen deutschen Straßenläufer nutzen, die bereits die Olympia-Norm im Marathon erfüllt haben. So kann der DLV in Bestbesetzung zu den EM-Entscheidungen am 10. Juli in der Amsterdamer Innenstadt antreten. Auch Philipp Pflieger weollte diestun und hat dies der vorschlagendem Bundestrainerin mitgeteilt. Warum er neben seinen Telis-Teamkolleginnen Franzi Reng und Anja Scherl "nur" als Ersatzmann nominiert wurde, ihm der ohne DLV-Norm ausgestattete Nico Sonnenberg vorgezogen wurde, ergründen derzeit die Verantwortlichen der LG Telis Finanz bei DLV-Sport-Direktor Thomas Kurschilgen mit einem Mail. Über dessen Antwort werden wir Sie informieren, wenn wir sie erhalten haben. Hier geht's zum Artikel auf leichtathletik.de ...

Mikki Heiß hat eine alte Liebe entdeckt

HeissMikki1 DM Marathon14 GoestlfotoRegensburg, 2. Mai 2016 (orv) - Zum 25. Mal jährt sich der Regensburg Marathon, eine regionale Kultveranstaltung des Laufsports. Es ist kein Einladungslauf, eher ein Rennen für Jedermann mit jenem Charme, den die alte Römerstadt so versprühen kann. Die Blauen von der LG Telis Finanz sind meistens nicht dabei, weil Marathon ein hartes Geschäft ist, das Team so gut ist, dass es heuer sogar zwei Olympiastarter stellt. Da ist dann Hamburg, Berlin oder Frankfurt angesagt. Um so erfreulicher ist es jetzt, wenn sich mit Mikki Heiß, der Deutschen Vizemeisterin von 2014, an eine alte Liebe erinnert. Schon einmal kurz nach der Jahrtausendwende hat sie ihn gewonnen, ist mit ihren Teamkolleginnen hier auch schon Deutscher Meister geworden. Nun ist sie wieder im Aufbau für den Herbst und da kommt der Regensburg Marathon gerade recht. "Es wäre schön, wenn ein paar Leut' zum Klatschen kämen, dann sind die 42 Kilometer nicht so lang. Ich würde mich sehr darüber freuen", sagt das Telis-Urgestein, das in der 20. Marathonsaison steckt, zum Großevent am kommenden Sonntag.

Fünf Telis-Asse bei den Deutschen 10.000m Meisterschaften

koller j refrath13 foto kiefner 1bb26191c9Regensburg, 2. Mai 2016 (orv) –  Ohne Titelaspirant Philipp Pflieger, der derzeit alles seinem Olympiastart im Marathon unterwirft, aber mit den aussichtsreichen U23-Leuten Franzi Reng und Tim Ramdane Cherif reist Telis-Coach Kurt Ring am kommenden Samstag zu den Deutschen Meisterschaften über 10.000m ins niedersächsische Celle. „Kein Grund zur Aufregung, es ist alles im grünen Bereich, wir möchten es einfach nach der kleinen Geschichte an Philipps Patellasehne betont ruhig angehen. Er ist wieder gesund und kann voll trainieren“, wiegelt Telis-Teamchef Kurt Ring jegliche Spekulationen in Richtung seines Marathon-Olympioniken ab. Im Gepäck hat er trotzdem zwei Asse, die zumindest in der U23 für Medaillen sorgen könnten, vielleicht sogar für drei, weil Franzi Reng nicht nur eine Trepperlkandidatin in der Nachwuchsklasse ist, sondern hinter Titelverteidigerin Fate Tola (LG Braunschweig) und Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) auch bei den Frauen auf Bronze spekulieren kann. Bei den Junioren kann sich Tim Ramdane Cherif zwar noch nicht mit Amanal Petros (SV Brackwede) messen), an einem guten Tag aber durchaus alle anderen schlagen.

Regensburger Traditionsveranstaltung mit 500 Leichtathleten im Uni-Stadion

Huber1 Watter Meeting15 KiefnerfotoRegensburg, 2. Mai 2016 (orv) –  Beim traditionellen Rolf-Watter-Meeting der Leichtathleten am kommenden Samstag ab 13.30 Uhr im Regensburger Uni-Stadion trifft in vielen Disziplinen zum ersten Mal in diesem Jahr ein Großteil der bayerischen Leichtathletikszene aufeinander. Darunter auch Spitzenathleten/Innen der LG Telis Finanz, von denen aber einige notgedrungen passen müssen, weil es mit den Deutschen 10.000m Meisterschaften zu einer Terminkollision kommt. Dennoch, Telis-Asse wie die Geschwister Anne und Felix Plinke, Julia Kick  und Benedikt Huber (alle 1500m) werden zeigen, was sie schon drauf haben. Im Sprintbereich kann man über 200m auf den Erstauftritt von Felix Mittermeier (SWC Regensburg) gespannt sein, ebenso auf den seines Teamkollegen Andreas Plößl, der im Hochsprung eine Leistung über zwei Meter anpeilt.