Johannes Knuth kommentiert das Versagen des IOC in der Süddeutschen Zeitung

München, 25. Oktober 2016 (Knuth/SZ) - Die Entscheidung, Doping-Kronzeugin Julia Stepanowa von Olympia auszusperren, war ein Skandal. Die Kehrtwende des Internationalen Olympischen Komitees, Stepanowa nun diskret zu unterstützen, kommt zu spät. Hier geht's weiter auf den Seiten der SZ ...

DLV veröffentlicht WM-Nominierungsrichtlinien für den Marathon nach altem Muster

Regensburg, 26. Oktober 2016 (orv) – Leichtathletik-Insider können sich sicher noch an das Olympia-Normen-Hickhack im Januar dieses Jahres erinnern. Nun geht das Ganze in die nächste Runde. Weltmeisterschaften stehen im nächsten August in London an. Dazu hat der Deutsche Leichtathletik-Verband zumindest im Falle Marathon jetzt seine Nominierungsrichtlinien veröffentlicht und ist dabei im Gegensatz zu Olympia wieder in alte Muster verfallen. Noch im Sommer hat der damalige Sportdirektor Thomas Kurschilgen im Gespräch mit unserer Redaktion verlauten lassen, man würde an den „weichen“ Olympianormen auch hinsichtlich der Weltmeisterschaften festhalten. Die Doppelspitze Kurschilgen und Cheftrainer Cheick Idriss Gonschinska gibt es aber seit der Spitzensporttagung vom Herbst in Kienbaum nicht mehr. Der Cheftrainer ist nun in Personalunion alleiniger Machthaber. So lesen sich dann auch die geforderten 2:13:00 Stunden für die Männer, sowie die 2:29:30 Stunden bei den Frauen etwas anders als jene 2:14:00 und 2:30:30 Stunden für Rio.

Durch intelligentes Training im Team zur persönlichen Bestleistung

© Lothar Pöhlitz - 24. Oktober 2016 - „Die Entwicklung der sportlichen Form von Läufern ist an optimale Zeiträume gebunden, die zur Ausbildung der aeroben, aerob-anaeroben, anaeroben Leistungsfähigkeit und der Kraft-Fähigkeiten und -Fertigkeiten erforderlich sind. Je kürzer die zur Verfügung stehende Zeit und je geringer der absolvierte Trainingsumfang ist, desto instabiler und unpräziser lässt sich die sportliche Form auf einen bestimmten Zeitpunkt ausrichten. In den Laufdisziplinen wird für die Entwicklung der aeroben Ausdauerbasis die meiste Zeit benötigt, bildet sich aber bei nicht ausreichender Beanspruchung relativ schnell zurück.“ (Lothar Pöhlitz LCA 2005) Hier geht's weiter ...

Julia Galuschka, Barbara Ferstl, Jonas Koller und Felix Plinke mit dabei

Koller1 HM Koeln16 KiefnerfotoFrankfurt, 23. Oktober 2016 (leichtathletik.de/orv) - 752 Athletinnen und Athleten haben für die nationalen Titelkämpfe im Rahmen des 35. Mainova Frankfurt Marathon am 30. Oktober gemeldet. Die Rennen in den 23 Altersklassen-Wertungen und den Team-Wettbewerben versprechen große Spannung. Und die neuen Deutschen Meister dürfen sich beim Zieleinlauf in der Festhalle feiern lassen. Bei den Männern fehlt im Olympia-Jahr die deutsche Elite an der Frankfurter Starlinie. Das eröffnet Chancen für Athleten aus der erweiterten nationalen Spitze. Im Blickpunkt vieler Beobachter steht das Debüt über 42,195 Kilometer von Jonas Koller (LG Telis Finanz Regensburg). „Man wird sehen, mit welcher Leistung er einsteigen kann. Wir haben von jungen Athleten schon sehr gute Debüts gesehen, wenn ich zum Beispiel an Hendrik Pfeiffer denke. Da lassen wir uns überraschen“, sagt die Bundestrainerin. Jonas Kollers Teamkollegen/Innen Barbara Ferstl, Lebensgefährtin vom Rio-Starter Philipp Pflieger und dessen bester Kumpel Felix Plinke debütieren ebenfalls in Frankfurt. Für Telis-Läuferin Julia Galuschka, die nach ihrem letztjährigen Verletzungsdebakel unbedingt hier Bestleistung laufen will, ist das Rennen fast ein Heimspiel. Die von Coach Kurt Ring betreute Athletin, schon einmal Deutsche Vizemeisterin, wohnt im nicht weit entfernten Solms. Hier geht's weiter zum Artikel auf leichtathletik.de ...

Regensburgerin von der LG Telis Finanz verbessert Streckenrekord auf 34:12min

HeimFeiler Dresden2016 FeilerfotoDresden, 23. Oktober 2016 (orv) – Gestern, bei der großen Jahresfeier der LG Telis Finanz fehlte Thea Heim. Das hatte aber einen ganz bestimmten Grund. Bei ihrer derzeitigen Rückkehr in die nationale Langstreckenelite wollte sie sich ganz auf ihren Start beim Dresden Marathon über 10km konzentrieren. Der Verzicht hat sich gelohnt. Mit 34:12min gewann die Regensburgerin souverän in der Elbmetropole und pulverisierte geradezu den Streckenrekord mit einer feinen neuen persönlichen Bestleistung. So war denn ihr mitgereister Heimtrainer Norman Feiler voll des Lobes: „Thea hat ein tolles Rennen ohne jeglichen Durchhänger abgeliefert.“ In der Tat war die Steigerung ihres bisherigen Hausrekords um über eine halbe Minute ein weiterer kleiner Meilenstein in Richtung 33er-Zeit. Die klimatischen Bedingungen waren mit acht Grad gut, die Strecke allerdings hatte einige Tücken mit vier Anstiegen und einem Kilometer Kopfsteinpflaster aufzuweisen. „Jetzt brauchen wir mal eine Rennpiste, Thea ist sehr gut drauf“. Mit diesen Worten bekam die Regensburgerin dann gleich noch die Steilvorlage für den nächsten 10km-Lauf von ihrem Coach geliefert.

DLV will bei der Cross-EM bevorzugt Medaillen sehen

Orth CrossDM KiefnerFotoRegensburg, 20. Oktober 2016 (orv) – Im Sommer haben die Verantwortlichen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes der Medaillenhatz bei internationalen Wettbewerben noch abgeschworen. „Die Medaillen-Zählerei war im deutschen Spitzensport über Jahrzehnte eine eigene Disziplin. In Zeiten der Doping-Enthüllungen wird sie immer fragwürdiger. Der Deutsche Leichtathletik-Verband legt schon länger keinen Wert mehr darauf – auch bei der EM in Amsterdam nicht“, schreibt die offizielle Fachplattform des DLV, leichtathletik.de,  noch im Juli. Im selben Artikel kann man vom damaligen Sport-Direktor Thomas Kurschilgen folgende Aussage lesen: "Priorität muss nach meiner Ansicht haben, in interessanten Duellen und spannenden Wettkämpfen bei Meisterschaften sich bestmöglich zu platzieren.“ Den Verantwortlichen des Verbandes muss derzeit fast schon der Hals wehtun ob der vielen Kehrtwendungen ihrer Sicht der Dinge. Jedenfalls wird jetzt, wenn es um die Qualifikation für die Cross-EM geht, wieder die harte Linie gefahren.

Ein Artikel von Paul Reinwald

Regensburg, 20. Oktober 2016 (Reinwald) - Rom 1960 - erstmals Olympia im Fernsehen: Armin Harry, Martin Lauerer, Charly Kaufmann. Dann Olympia 1972 in München - Ulrike Meyfarth, Heide Rosendahl, Ellen Tittel. Als junge Sportbegeisterte ließen wir uns faszinieren von der Leichtathletik, der olympischen Kernsportart. Und Deutschland feierte nicht nur Sieger, sondern auch den 16. Platz Manfred Steffnys unter knapp 60 Teilnehmern im Olympischen Marathon. Und aus Regensburg war Hermann Magerl mit dabei, als 4. im Hochssprung! Olympische Spiele - ein Traum!

Der große Disziplin-Check – Langstrecke Männer

Orth3000HDM FotoKiefner18. Oktober 2016 (leichtathletik.de/orv) - Es war das Fotofinish des Jahres. Der Kampf um den EM-Titel über 5.000 Meter wurde in Amsterdam (Niederlande) nicht auf der Zielgeraden, sondern auf der Ziellinie entschieden. Vier Athleten warfen sich Schulter an Schulter ins Ziel. Und die Kampfrichter mussten ganz genau hinschauen, wer hier die entscheidenden Millimeter weiter vorne war. Mittendrin: Richard Ringer (LC VfB Friedrichshafen). Es folgten bange Momente und dann die Gewissheit, dass es mit Bronze (13:40,85 min) zur ersten internationalen Medaille gereicht hat. Zeitgleich mit Sieger Ilias Fifa und dem Silbermedaillengewinner Adel Mechaal (beide Spanien) und eine Hundertstel vor dem Norweger Henrik Ingebrigtsen (13:40,86 min). Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) orientierte sich erfolgreich von den 1.500 Metern in Richtung 5.000 Meter und erreichte als EM-Siebter (13:45,40 min) seine beste internationale Platzierung bisher. Auch im Olympia-Vorlauf verkaufte er sich als bester deutscher Läufer und lieferte bei schlechten Bedingungen mit 13:28,88 Minuten ein ausgezeichnetes Ergebnis ab. Hier geht's weiter bei leichtathletik.de ...

Telis-Läuferin Maren Kock punktet mit sechstem Platz bei der EM

Harrer Kock1 Gala16 Bruesselfoto15. Oktober 2016 (leichtathletik.de) - Bundestrainer Henning von Papen sieht Maren Kocks sechsten Platz von Amsterdam als ein Highlight der Saison 2016: "Das Ergebnis von Maren bei der EM, wo sogar eine Medaille nicht weit entfernt war, und das Ergebnis der 800 Meter von Leverkusen, wo sich mit Konstanze Klosterhalfen und Tanja Spill mit 2:01,55 bzw. 2:01,63 Minuten zwei junge Athletinnen doch überraschend in den Bereich der Olympianorm liefen." Kock-Teamkollegin Corinna Harrer erhält das Prädikat "Pechvogel des Jahres". Hier geht's weiter bei leichtathletik.de ...

Der große Disziplin-Check 2016 - Mittelstrecke Männer

Huber1 EM FotoKiefner14. Oktober 2016 (leichtathletik.de) - Das Leichtathletik-Jahr 2016 mit dem Höhepunkt der Olympischen Spiele in Rio ist fast Geschichte. Athleten, Trainer und Fans haben Monate mit großen Erfolgen, aber auch Enttäuschungen hinter sich. Neben dem bunten Sportereignis in Brasilien fanden auch die Europameisterschaften in Amsterdam, die U20-WM in Bydgoszcz sowie die U18-EM in Tiflis mit starker DLV-Beteiligung statt. In unseren rückblickenden Disziplin-Analysen nehmen wir das Abschneiden der verschiedenen Disziplingruppen unter die Lupe. Heute: die Männer-Mittelstrecke. Der Deutsche 800m Meister Benedikt Huber von der LG Telis Finanz gehörte 2016 zu den Top Drei im DLV. Hier geht's weiter bei leichtathletik.de ...

Der Regensburger ist Ass des Monats September

Orth2 DM10km2016 Kiefnerfoto16. Oktober 2016 (leichtathletik.de) - Mittelstreckler Florian Orth hat die Wahl zum "Ass des Monats" September gewonnen. Der Regensburger konnte mit seinem ersten DM-Titel im Straßenlauf die meisten User von leichtathletik.de für sich begeistern und setzte sich in der Abstimmung knapp gegen Marathonläuferin Katharina Heinig durch. Florian Orth war bisher vorallem fleißiger Titel-Sammler auf der Bahn. Bei den Deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer konnte sich der 27-Jährige im September in Hamburg nun seinen ersten DM-Titel auf der Straße holen. Nach 28:58 Minuten war dem Regensburger die Goldmedaille sicher und auch in der Ass-Wahl lag er damit vorne. Mit 45,6 Prozent der Stimmen behauptete sich der Regensburger gegen starke Konkurrenz und konnte die meisten Wähler mobilisieren. Hier geht's weiter bei leichtathletik.de ...

Nichts Neues in Sachen deutscher Crosslauf

Orth2 DM Cross16 KiefnerfotoRegensburg, 13. Oktober 2016 (orv) – Wir schreiben den 13. Oktober 2016. Wenn man mal die Deutschen Marathonmeisterschaften in Frankfurt etwas außer Acht lässt, ist es derzeit ruhig in der deutschen Lauflandschaft. Trotzdem ist es nicht mehr weit bis zum letzten internationalen Topevent 2016 oder eben auch zum ersten 2017. Wie man es eben nimmt. Am 11. Dezember werden in Chia auf Sardinien die diesjährigen Europameisterschaften im Crosslauf stattfinden. Wer dort hin will, weiß aber noch nicht so recht, wie das geht. In den Nominierungsrichtlinien des DLV wird Genaueres dazu für den 30. September angekündigt. Der ist aber nun schon fast drei Wochen vorbei und offizielle Informationen dazu gibt es immer noch nicht.

Franzi Reng kehrt bei Larasch.de ihr Innerstes nach außen

Reng1 DM2016 10000m SchaakefotoRegensburg, 13. Oktober 2016 (larasch/Reng) - Manchmal geht einfach alles schief. Kaum hat man das Gefühl, es geht endlich wieder bergauf, lauert schon der nächste Rückschlag. Nicht selten kommen da Zweifel und bohrende Fragen auf: Warum gerade jetzt? Warum gerade ich? Der Ausspruch von Ex-Fußballprofi Jürgen Wegmann trifft bei mir leider momentan voll ins Schwarze: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ – Aber wie soll man mit all diesen Enttäuschungen umgehen? Hier geht's weiter zum Artikel von Franzi Reng auf larasch.de ...

Anna Plinke Zweite beim Coesfelder Citylauf über 10km

Huber3 DM16 KiefnerfotoBurghausen/Coesfeld, 8. Oktober 2016 (orv) - Unter 612 Finishern war der Deutsche Meister über die 800m Benedikt Huber von der LG Telis Finanz beim Burghausener Brückenlauf über 8,8km mit genau 29 Minuten der Schnellste. "Die Trainingseinheit hat Spaß gemacht, in die Vollen musste ich dabei nicht gehen", sagte er nach dem Rennen. Seine Teamkollegin Anna Plinke war beim Coesfelder Citylauf Zweitschnellste über 10km mit bestleistungsnahen 36:45min. Fabian Laukamp (LG Telis Finanz) bewältigte die 5km in 16:53 Minuten und wurde damit Sechster. Die anschließenden 10km benutzte er dann als weitere Trainingseinheit.

Spitzensportkonzept schlägt hohe Wellen im deutschen Sport

Berlin, 5. Oktober 2016 (Reinsch/FAZ) - Das neue Spitzensportkonzept von Staat und Sport soll Deutschland mehr Medaillen bescheren. Aber die neue Struktur erinnert eher an Großmachtträume zu DDR-Zeiten als an eine Antwort auf die Krise des Leistungssports. Wo sind die Werte geblieben? Hier geht's weiter bei der FAZ ...

Newstelegramm

Ulm, 04.-06.08.17
DM Jugend U20 + U18 mit DM Langstaffeln(M 3x1000/ W 3x800)
Ausschreibung


Ingolstadt, 29.-30.07.17
Süddeutsche Meisterschaften U23/U16 (AK14+15)
Teilnehmer
Live-Ergebnisse


Rhede, 29.07.17
47. Internationales Leichtathletik-Meeting
Ausschreibung


Augsburg, 22.-23.07.17
Bayerische Meisterschaften M/F/U20/U18
Live-Ergebnisse


Grosseto (Italien), 20.-23.07.17
U20-Europameisterschaften
Webseite
Live-Ergebnisse
Ergebnislisten
Livestream


Regensburg, 15.-16.07.17
Bayerische Meisterschaften U23/U16
Ergebnisse
Göstl-Fotos (Tag 1)
Göstl-Fotos (Tag 2)


Neustadt a.d. Waldnaab, 30.-01.07.17
30. Neustädter Läufermeeting
Ergebnisse
Göstl-Fotos


Regensburg, 11.06.17
Int. Sparkassen-Gala
offizielle Seite
Live-Ergebnisse
Premru-Fotos


Regensburg, 10.06.17
Int. Laufnacht der LG Telis Finanz Regensburg + Bayer. Meisterschaften Hindernis M/F/U23
Live-Ergebnisse
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Foros von larasch.de
BR Blickunkt Sport Video


Berlin, 31.-31.12.06
Silvesterlauf Berlin
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Ergebnisse
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