Nun doch unter eigener Flagge, wenn denn Sauberkeit nachweisbar ist

München, 21. Juni 2016 (SZ) - Sportler aus Russland und Kenia benötigen für ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Freigabe durch die internationalen Fachverbände ihrer Sportarten. Das gab IOC-Präsident Thomas Bach nach dem olympischen Gipfel in Lausanne als Konsequenz aus den festgestellten Mängeln beider Länder bei der Dopingbekämpfung bekannt. Hier geht's weiter bei der SZ ...

Johannes Knuth schreibt in der SZ von den Leiden des "alten" Harting

München, 20. Juni 2016 (SZ/Knuth) - Ein Wurf, in dem alles perfekt ineinanderfließt: Die 68,04 Meter von Kassel machen Diskus-Olympiasieger Robert Harting nach seiner Verletzung Mut für die Aufbauarbeit vor den Spielen in Rio. Hier geht's weiter in der SZ ...

Die LG Stadtwerke München will in einigen Jahren Deutschlands Spitzenclub sein

München, 20. Juni 2016 (SZ/Knuth) - Die Erfolge von Christina Hering, Johannes Trefz und der 400-Meter-Staffel bei der DM in Kassel befeuern die Ambitionen der LG Stadtwerke München: In drei bis fünf Jahren will der Klub "die Nummer eins in Deutschland" sein. Hier geht's weiter bei der SZ ...

Michael Reinsch in der FAZ über den russischen Dopingskandal

Berlin, 19. Juni 2016 (FAZ/Reinsch) - Bei Olympia werden keine russischen Leichtathleten starten - fast keine. Auf dem Roten Teppich für Kronzeugin Julia Stepanowa könnten manche mit ins Olympiastadion laufen. Hier geht's weiter bei der FAZ ...

Russlands Olympiasperre im Fokus bei der FAZ

Berlin, 20. Januar 2016 (FAZ/Reinsch) - Die russischen Leichtathleten sind von Olympia ausgeschlossen. Andere Sportarten sind nicht anktioniert. IAAF-Präsident Sebastian Coe und Doping-Ermittler Rune Andersen sprechen im Interview über die Folgen der Ermittlungen für den Sport Russlands. Hier geht's weiter bei der FAZ ...

Coach von Weltsportlerin Genzebe Dibaba verhaftet

20. Juni 2016 (sport1) - Die internationale Leichtathletik hat ihre nächste spektakuläre Dopingaffäre.Jama Aden, Trainer der äthiopischen 1500-m-Weltmeisterin Genzebe Dibaba, wurde am Montagvormittag bei einer Polizeiaktion nördlich von Barcelona verhaftet. Dem ehemaligen Mittelstreckenläufer aus Somalia und einem Physiotherapeuten werden Handel sowie Verabreichung von Dopingpräparaten vorgeworfen. Dibaba selbst ist in puncto Doping bislang unbescholten. Hier geht's weiter bei Sport1 ...

Es geht anscheinend immer weiter im weltweiten Dopingsumpf

Regensburg, 20. Juni 2016 (orv) - Nach einer Meldung von www.flotrack.org ist der Trainer der 1500m Weltrekordlerin Jama Aden in Spanien bei einer Doping Razzia verhaftet worden. Jama Aden ist Trainer von Genzebe Dibaba, die neben einiger außergewöhnlicher Leistungen auch den Fabelweltrekord über 1500m der Frauen mit einer Zeit von 3:50,07min aufstellte. Genzebe Dibaba stammt aus Äthiopien und trainiert auch dort, in einem Staat, in dem kein nationales Doping-Kontroll-System existiert und in den letzten Jahren keine Trainingskontrollen stattfanden. Trotz neun prominenter Dopingsünder in letzter Zeit, von denen aber nur ein Athlet namentlich bisher bekannt gegeben wurde, steht das Land derzeit nicht im unmittelbaren Fokus der Dopingfahnder. Die IAAF ist darauf noch schlüssige Antworten schuldig.

Telis-Langstrecklerin läuft die 21,1km in 1:18:16 Stunden

Galuschka2 Marburg 10km 2016 Schaake FotoStuttgart, 19. Juni 2016 (orc) - "Dass die sehr starke Triathletin und Seriensiegerin Christine Schleifer nicht zu schlagen sein würde war klar, aber aufs Treppchen wollte ich schon gerne. Nur 16 Männer waren vor mir", sagte eine zufriedene Zweite des Stuttgarter Halbmarathons, Julia Galuschka, unmittelbar nach Beendigung des Rennens. In guten 1:18:16 Stunden musste sie nur die Favoritin aus Heuchelberg um knapp drei Minuten ziehen lassen. Die ersten fünf Kilometer liefen die beiden zusammen mit einer Tschechin in einer Männergruppe.  Christine Schleifer drückte dann am ersten Berg aufs Tempo und setzte sich fortan deutlich ab. Auf den ersten zehn Kilometer, bei denen es es ständig auf und ab ging, zudem starker Gegenwind blies, versuchte die Regensburgerin sich so gut wie möglich zu verstecken. Ab Kilometer 10 ergriff sie dann die Initiative, bei Kilometer14 ließ die Tschechin endlich abreißen. Die letzten Kilometer durch die engen Gassen von Canstatt mit Kopfsteinpflaster waren nochmals schwer. Dann kam endlich der Einlauf in die Mercedes Benz Arena, der wohl für alle beeindruckend war. "Ich freue mich über die Platzierung und die Zeit, die ich auf dieser anspruchsvollen Stecke ohne spezielle Vorbereitung gelaufen bin", fasste Julia Galuschka das Renngeschehen zusammen.

Telis-Team holt bei DM Gold, Silber und Bronze

Huber2 DM16 KiefnerfotoKassel, 19. Juni 2016 (MZ/Wotruba) - Vorsicht prägte die Regensburger Vorschau auf die deutsche Leichtathletik-Meisterschaft. „Es hätte auch medaillenlos ausgehen können“, sagte Kurt Ring, der Teamchef der LG Telis Finanz auch in Kassel noch. Ging es aber nicht: Maren Kock und Florian Orth konnten wie erwartet zwar ihre Titel über 1500 Meter nicht verteidigen, landeten aber als Zweite und Dritter auf dem Treppchen. Den Knüller aber lieferte der 27-jährige Benedikt Huber, der in einem eindrucksvollen 800-Meter-Rennen in 1:47,17 Minuten nicht nur den Meistertitel eroberte, sondern sich wohl auch nach Amsterdam zur Europameisterschaft im Juli lief. „Fix ist es noch nicht. Aber ich habe ein paar gute Zeichen bekommen und werde auf alle Fälle vorgeschlagen“, freute sich Huber. Hier geht's weiter bei der MZ ...

Luisa Boschan wird Fünfte, Tim Ramdane Cherif Achter jeweils mit Bestzeit

Ramdane1 BLV 10000m 2016 Muench FotoKassel, 19. Juni 2016 (orv) - Mit einer deutlichen Steigerung ihrer bisherigen persönlichen Bestleistung auf 16:25,66min sicherte sich Luisa Boschan (LG Telis Finanz) im 5000m Finale der DM einen überraschenden fünften Platz und überzeugte dabei mit einer klugen Renneinteilung. Wieder stark im Kommen ist ihre Teamkollegin Carolin Aehling, die mit Jahresbestleistung von 16:47,34min auf Rang zehn einlief. Ihr letztes DM-Rennen auf der Bahn beendete Telis-Urgestein Anna Plinke auf Platz 17 mit 17:19,60min. Bei den Männern überzeugte Telis-U23-Mann Tim Ramdane Cherif mit neuem Hausrekord von 14:13,36min als Achter in einem unrythmisch gelaufenen Finale, das hinten raus immer schneller wurde. Sein Teamkollege Felix Plinke belegte Rang zehn mit unter diesen Bedingungen ebenfalls guten 14:27,62min. Telis-800m-Mann Gabriel Genck schied mit 1:52,11min im Vorlauf aus.

Die Regensburgerin sicherte sich im Spurt Silber

Kock2 DM16 KiefnerfotoKassel, 19. Juni 2016 (leichtathletik.de/orv) - Das war wahrscheinlich die schnellste Ehrenrunde der Kasseler Meisterschaften. Konstanze Klosterhalfen war auf den 400 Metern nach dem Zieleinlauf fast genauso schnell wie kurz zuvor auf der Laufbahn. Die Leverkusenerin übernahm nach 500 Metern das Kommando. Für die zwei Runden zwischen 400 und 1.200 Meter brauchte die 19-Jährige nur 2:07 Minuten, diesem Zwischenspurt konnten die Konkurrentinnen nicht mehr folgen. Nach 4:07,92 Minuten stürmte Konstanze Klosterhalfen jubelnd ins Ziel. „Das war nicht einfach, da ich die Gejagte war und die anderen Läuferinnen auch sehr stark sind“, sagte die U20-Cross-Europameisterin. So schnell wie Konstanze Klosterhalfen war keine Deutsche 1.500-Meter-Meisterin in den vergangenen 20 Jahren. Den Spurt um Silber entschied Maren Kock  zu ihren Gunsten. Die Titelverteidigerin der LG Telis Finanz Regensburg setzte sich mit 4:11,89 Minuten vor Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt; 4:12,27 min) durch. Beide verpassten wie Denise Krebs (TV Wattenscheid 01; 4:15,39 min) als Fünfte hinter Caterina Granz (LG Nord Berlin; 4:14,01 min) die EM-Norm von 4:09,00 Minuten, die sich Denise Krebs im Saisonverlauf schon bis auf 21 Hundertstel genähert hatte. Mit Julia Kick auf Platz sechs in 4:16,98min kam eine zweite Telis-Frau im Vorderfeld ein.  Corinna Harrer – von 2011 bis 2013 Deutsche Meisterin – verpasste das Finale. Nach überstandener schwerer Fußverletzung ging die Regensburgerin im Vorlauf nach 700 Metern aus dem Rennen.

Zeitgleich mit dem Zweiten Homiyu Tesfaje in 3:40,67min

Orth3 Zielsprint DM16 KiefnerfotoKassel, 19. Juni 2016 (leichtathletik.de) - Es war Homiyu Tesfaye, der an der Spitze anfangs das Tempo anzog und das Rennen schnell machte. „Ich wollte unbedingt meinen ersten deutschen Meistertitel im Freien“, sagte der Frankfurter. Im Schlepptau hatte er Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg), Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald) und den Erfurter Sebastian Keiner. So ging es bis 1.000 Meter. Dann nahm Titelverteidiger Florian Orth zwischenzeitlich das Heft in die Hand und ging in Führung. „Ich bin vorne lange alleine gelaufen, das Tempo war schwer durchzuhalten“, erklärte Tesfaye, dem am Ende nach intensiven Trainingswochen doch die nötige Kraft für den Titel fehlte. Die Olympia-Norm hat Europas Schnellster aber in der Tasche und der Fokus ist nach überwundener Verletzung optimistisch auf Rio gerichtet. So schlug in Kassel der Deutsche Meister von 2014 zu: Eingangs zur Zielgeraden witterte Timo Benitz seine Chance und spielte wie schon so oft seine Spurtstärke aus. Auf den letzten Metern kämpfte er sich noch an Tesfaye und Orth vorbei, die im Fotofinish (beide 3:40,67 min) Silber und Bronze unter sich ausmachten. Rankämpfen konnte sich mit Bestleistung auch Marius Probst (TV Wattenscheid 01; 3:40,69 min), der mit nur zwei Hundertstel Rückstand Vierter wurde.

 

Telis-Mitteldtreckler vollendet Start-Ziel-Sieg mit 1:47,17min

Huber2 DM16 KiefnerfotoKassel, 19. Juni 2016 (leichtathletik.de) - Der in diesem Jahr konstanteste deutsche 800-Meter-Läufer hat sich im Auestadion durchgesetzt: Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) kontrollierte das Rennen von der Spitze weg, wehrte alle Angriffe der Konkurrenz ab und ließ sich im Spurt die Goldmedaille nicht mehr nehmen. Nach 1:47,17 Minuten feierte der 26-Jährige seinen ersten DM-Titel. Benedikt Huber hatte eine kluge Taktik gewählt, denn einige andere Läufer hinter ihm kamen nach 550 Metern ins Straucheln. Der Braunschweiger Andreas Lange verlor nach einem heftigen Rempler sogar komplett den Anschluss und ging aus dem Rennen. "Der erste Titel, es fühlt sich sehr schön an. Ich war nicht drauf eingestellt, dass ich alles von vorn machen muss. Ich habe die Konkurrenten auf der Anzeigetafel gesehen, insbesondere den Angriff von Marc Reuther. Natürlich habe ich dann wieder angezogen, damit er nicht vorbeikommt. Vor dem Rennen habe ich mir eine Medaille ausgerechnet. Auf Gold habe ich gehofft", jubelte Benedikt Huber nach seiner Titel-Premiere. Silber und Bronze wurde auf der Zielgeraden unter einem Quartett vergeben. Sören Ludolph (LG Braunschweig) – Deutscher Meister 2011 an selber Stelle – setzte sich in 1:47,80 Minuten knapp vor Marc Reuther (Wiesbadener LV; 1:47,82 min) durch. Dahinter folgten der entthronte Deutsche Meister Dennis Krüger (1. VfL Fortuna Marzahn; 1:47,92 min) und Patrick Zwicker (1:48,10 min). Der Rehlinger hatte auf den finalen 150 Metern einen guten Speed, doch nach der Rempelei kurz zuvor einen zu großen Rückstand auf die Medaillenplätze.

… und wenn sie wahr werden

Regensburg, 17. Juni 2016 (orv) – Blaue Träume, in Regensburg haben solche zumindest bei den Leichtathleten etwas mit den gehobenen Leistungszielen und mit der Farbe der Trikots des erfolgsverwöhnten Laufteams der LG Telis Finanz zu tun. Dabei träumen einige nicht nur von nationalen Medaillen, sondern immer mehr von Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, bei denen sie dabei sein wollen. Der Traum mit den fünf Ringen war für Marathonläufer Philipp von jeher ein „Kindheitstraum“, der immer in ihm lebte, seitdem er als Jugendlicher  vor 15 Jahren die Lauferei begonnen hatte. Beinahe wäre es auch ein Traum geblieben, trotz seiner phänomenalen 2:12:50 Stunden auf der längsten olympischen Strecke an jenem 27. September des letzten Jahres auf den Straßen von Berlin.

Die Vergangenheit wirft Schatten auf seine Karriere

17. Juni 2016 (leichtathletik.de) - Der Traumjob IAAF-Präsident ist für Sebastian Coe schnell zum Alptraum geworden. Nach Amtsübernahme stand er sofort in Sumpf von Betrug, Doping und Korruption um Vorgänger Lamine Diack. Jetzt wird er selbst beschuldigt: Ist bei seiner Wahl alles rechtens gewesen? Hier geht's weiter bei leichtathletik.de ...

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Berlin, 31.-31.12.06
Silvesterlauf Berlin
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