Warum immer nur Monokultur Fußball?

Regensburg, 10. Juni 2016 (orv) - Kreis-Kampfrichter-Obmann Josef Zweck reicht's. Er hat einen Brief an den Bayerischen Rundfunk geschrieben und beklagt heftig die Monokultur Fußball auf den öffentlich-rechtlichen Sendern:
Sehr geehrte Damen und Herren der Sportredaktion des BR,
ich sehe sehr gerne Ihre Sportsendung "Blickpunkt Sport" am Montag. Auch am Montag, den 6. Juni habe ich mich wieder auf diese Sendung gefreut. Leider musste ich feststellen, dass diese nicht im Programm war. Ich war am Samstag und Sonntag im Stadion der Universität Regensburg bei der Telis Finanz Laufnacht und der Sparkassen Gala. Hier wurde hochklassige Leichtathletik mit sehr vielen Olympia-Teilnehmern, Olympia-Qualifikationen sowie Qualifikationen für Internationale Meisterschaften im Bereich der Jugend geboten. Leider war von Ihnen kein Team vor Ort, um einen Beitrag zu verfassen und diesen in einer ihrer Sportsendungen zu zeigen. Ich bin schon der Meinung, dass Sie im Rahmen ihres Auftrages auch über andere Sportarten berichten sollten, zumal Sie von den Bürgern mittels Fernsehgebühren finanziert werden und man somit eine ausgewogene Berichterstattung erwarten könnte. Dass es auch anders geht, sieht man beim SR. Diese haben drei Stunden live vom Sportfest in Rehlingen übertragen. Wir entwickeln uns immer mehr zur Monokultur Fußball. Ich darf nur daran erinnern, dass von der ARD allein am 28. Mai acht Stunden vom Amateur-Fußball berichtet wurde.

Eigentlich ist Russland überall

Warum schauen alle nur auf Russland. Doping ist ein globales Thema“, sagt Jelena Issinbajewa laut RT.com. „Russland ist verwickelt gewesen, aber wir sind nicht das einzige Land, das damit zu tun hat. Wenn sie wirklich Doping bekämpfen wollen, müssen sie die Augen öffnen und auch in andere Richtungen gucken.“ Man sollte ihr zuhören. Wo sind eigentlich die Namen der in Äthiopien erwischten 9 Athleten, wo werden die Blutproben der 120 Marathonläufer/Innen aufgearbeitet. Russland hatte ein Anti-Dopinglabor, wenn auch ein korruptes. Äthiopien und viele, viele andere Nationen dieser Welt haben überhaupt keines und führen seit Jahrzehnten keine Trainingskontrollen durch.

Guter 400m Einstieg in Augsburg mit 52,90sec

Merker Augsburg16 Feiler FotoAugsburg, 7. Juni 2016 (Feiler) - Beim 1. Augsburger Abendsportfest depütierte der Telis-Jugendliche Johannes Merker über die 400m in 52,90sec. Trainer Norman Feiler attestierte ihm eine gute Renneinteilung. Bei seinem ersten Rennen über die Stadionrunde belegte er damit gleich Platz zwei hinter Altmeister Steffen Co.Über 800m war er am zurückliegenden Samstag bei der Laufnacht der LG Telis Finanz im heimischen Uni-Stadion 1:59,91min gelaufen.

Telis-Läuferin kann den Heimvorteil bei der Sparkassen-Gala nicht nutzen

Harrer Kock1 Gala16 BruesselfotoRegensburg, 5. Juni 2016 (Wotruba/MZ) - Zwei Meter hinter der Ziellinie plumpste Maren Kock entkräftet in den Rasen. Die 25-jährige Läuferin von der LG Telis Finanz, die sonst oft über 1500 Meter im Endspurt die Konkurrenz niedermacht, absolvierte die letzten Meter nur noch im Joggingschritt. In 4:13,72 Minuten verpasste Kock als Dritte trotz der perfekten Tempodienste ihrer Klubkollegin Corinna Harrer hinter der Polin Danuta Urbanik (4:08,25) und Denise Krebs aus Wattenscheid (4:09,21) die angestrebten Normenziele (4:09 Europameisterschaft, 4:07 Olympia) klar. Hier geht's weiter bei der MZ ...

Ruth Sophia Spelmeyer schafft bei der Laufnacht die Norm für Olympia

Spelmayer1 Gala16 KiefnerfotoRegensburg, 5. Juni 2016 (Wotruba/MZ) - Was für ein Auftakt! Die Laufnacht, eigentlich nur ein Aufwärmprogramm für die Sparkassen-Gala, brachte gleich im ersten größeren Rennen den ersten großen Knüller. Mit Ruth Sophia Spelmeyer wird die nächste Leichtathletin in der langen, seit 2006 auch international hochwertigen Gala-Geschichte Regensburg für immer in Erinnerung behalten. Die 25-Jährige lief über 400 Meter nicht nur Bestzeit, sondern unterbot auch die Norm von 52 Sekunden für die Olympischen Sommerspiele im August in Rio de Janeiro um acht Hundertstel. Hier geht's weiter bei der MZ ...

Platz 2 der Weltjahresbestenliste

Lueckenkemper KiefnerFotoRegensburg, 5. Juni 2016 (leichtathletik.de) - Für noch mehr Furore sorgte Gina Lückenkemper auf den 200 Metern. Die U20-Europameisterin deklassierte in ihrem ersten 200 Meter-Rennen des Jahres in 22,67 Sekunden die Konkurrenz um Lisa Mayer (23,04 sec). Sie unterbot die Olympia-Norm von 23,20 Sekunden und ihre bisherige Bestzeit von 23,04 Sekunden deutlich. "Das war megageil für das erste 200 Meter-Rennen seit fast einem Jahr. ich habe mich selber überrascht, weil sich die Beine nicht hundertprozentig fit anfühlten und wir vorher noch die Staffel gelaufen sind. Da mussten wir schon alles geben. Die Kurve hat schon viel Spaß gemacht, auf der Geraden wurden die Beine etwas schwer. Es war aber alles noch im Maß. Ich hatte es mir deutlich schlimmer vorgestellt und gedacht, ich laufe ein bisschen langsamer", stellte Gina Lückenkemper fest. In Europa ist sie damit momentan die drittschnellste Sprinterin.

Schnelle Mittelstreckler nutzen die Regensburger Bahn

Soeren Ludolf KiefnerFotoRegensburg, 5. Juni 2016 (leichtathletik.de) - Beim Braunschweiger Sören Ludolph geht es wieder aufwärts. In 1:46,43 Minuten hakte er die EM-Norm über 800 Meter ab. Es war seine schnellste Zeit seit vier Jahren. Der 28-Jährige will aber noch mehr: „Wir waren ganz gut unterwegs. Es hat sich gut angefühlt. Die Olympia-Norm kann ich, das will ich auch.“ Auf Platz zwei fehlten dem Lokalmatadoren Benedikt Huber in 1:46,57 Minuten nur sieben Hundertstel zur Amsterdam-Norm. Im Frauen-Rennen lieferte das Laufwunder Konstanze Klosterhalfen die nächste Galavorstellung ab. Die Leverkusenerin steigerte in dem einmal mehr mutigen Rennen ihre persönliche Bestzeit auf 2:03,18 Minuten und hängte ihre Gegnerinnen um mehr als zweieinhalb Sekunden ab: "Ich wollte noch einmal Bestzeit laufen, aber noch einen Ticken schneller. Es war dann vielleicht aber doch ein bisschen zu schnell am Anfang." Hier geht's weiter auf leichtathletik.de ...

Perfekte Bedingungen im Regensburger Uni-Stadion

Reus KiefnerFotoRegensburg, 5. Juni 2016 (leichtathletik.de) - Der deutsche Rekordhalter Julian Reus präsentierte sich am Sonntag bei der Sparkassen-Gala in Regensburg in herausragender Form. Der Wattenscheider nutzte die guten Bedingungen im Vorlauf bei einem idealen Rückenwind von 1,8 Metern pro Sekunde zu einer Zeit von 10,07 Sekunden. Nur einmal war er unter regulären Bedingungen bisher schneller, bei seinem deutschen Rekord vor zwei Jahren in Ulm (10,05 sec). „ich bin natürlich zufrieden, dass ich das zeigen konnte, was ich letzte Woche in Dessau schon angedeutet hatte. Ich habe die doch guten Bedingungen genutzt. Die Olympia-Norm abgehakt, wieder unter 10,10 gelaufen, das ist schon sehr ordentlich“, sagte der schnellste Deutsche, der auf das Finale verzichtete, um noch weitere Starts mit der Staffel und über 200 Meter anzupeilen. Hier geht's weiter auf leichtathletik.de

Gemischte 5.000m Rennen für DM-Normerfüllung nicht mehr erlaubt

Regensburg, 4. Juni 2016 (orv) - Warum man von Seiten der DLV-Aufsicht bis drei Stunden vor dem eigentlichen Rennen wartete, um mitzuteilen, dass die erzielten Zeiten von gemischten Rennen über 5.000m nicht mehr für die DM-Qualifikation zählen sollten, erschien Meeting-Direktor Kurt Ring als nicht nachvollziehbar. In Zeiten, in denen deutsche Läuferinnen für eine Olympianorm auf dieser Strecke bis nach Palo Alto (USA) ausweichen müssen, weil reine Frauenrennen auf unserem alten Kontinent nicht mehr konkurrenzfähig sind, ist dieser neue Rundumschlag, nie richtig publiziert, totaler Anachronismus. Die Begründung, Frauen könnten dabei von Männern gezogen werden, erscheint in Zeiten von Pacemakern, die den Veranstaltern viel Geld kosten, und gemischten Straßenrennen ein kaum zutreffendes Argument.

Unwetter zog am Uni-Stadion vorbei

Regensburg, 4. Juni 2016 (orv) - Das Gerücht, dass Meeting-Direktor Kurt Ring mit Petrus einen hochdotierten Vertrag abgeschlossen hätte, stimmt natürlich nicht. Während in vielen Gegenden Bayerns Unwetter ihr Unwesen trieben, blieb es während der ganzen Veranstaltung im Uni-Stadion trocken und es herrschten sogar ideale Verhältnisse für die Leichtathletik. Lediglich am Ende eilte es dann doch ein wenig. Von Osten zog eine mächtige Gewitterfront auf und die beiden 5.000m Läufe hatten mit dem aufkommenden Wind schon starke Probleme. Die Zeiten blieben unter den Erwartungen und so manche angepeilte DM-Normerfüllung wurde bei den Damen sprichwörtlich verblasen.

Drei deutsche U20-Läufer unter 1:49 über 800m und 3:46 über 1500m

Regensburg, 4. Juni 2016 (orv) - Faszinierende Duelle verzeichneten die U20-WM-Ausscheidungsrennen über 800m und 1500m. Lokalmatador Beni Huber brauchte auf der ersten Runde der 800m Deutschlands Jugendliche so richtig in Schwung. Am Ende kämpften vier Jungtalente verbissen um den Sie und das mit Klassezeiten. Ganz vorne landete Pascal Kleyer aus der Karlsruher Talentschmiede mit 1:48,50, knapp dahinter Dennis Biederbick (1:48,53), Robert Farken (1:48,87) und Christian von Eitzen (1:49,37). Jetzt haben die Bundestrainer ein Besetzungsproblem für die U20 WM, weil der bisherige Saisonbeste zwar sehr gut war, aber nicht auf einem der zwei vorderen Plätze ankam. Ein weiteres Rennen tags darauf bei der Sparkassen Gala soll nun für Klarheit sorgen.

Das von den Regensburgern Felix Plinke und Tim Ramdane Cherif mustergültig angezogene 1500m Rennen sorgte für ähnliche erfreuliche Unklarheiten. Am Ende lagen gleich drei deutsche Jugendliche mit erheblichen Steigerungen unter 3:46 auf Kurs für die beiden WM-Plätze. Lukas Abele hieß schließlich der strahlende Sieger bei 3:45,12. Knapp dahinter stürmten Marvin Heinrich (3:45,40), Jamie Williamson (3:45,45) und Männer-Sieger Moritz Beinlich (3:45,55) über den Zielstrich, allesamt mit persönlichen Hausrekorden. Den konnte auch noch Pacemaker Tim Ramdane Cherif mit 3:50,84 verzeichnen.

Newcomer Patrick Schneider sorgt fast für eine Sensation - Alexander Gladitz bleibt unter 46 Sekunden - Ruth Sophia Spelmeyer knackt mit 51,92sec Olympianorm

Regensburg, 4. Juni 2016 (orv) - Fast hätte ein Nobody den Arrivierten über 400m die Show geklaut. Patrick Schneider stürmte jedenfalls in den untergradigen Zeitläufen die Bahn herunter, als wolle er die Welt auf der Stadionrunde auf den Kopf stellen. Am Ende standen unglaubliche 46,22 an der Anzeigentafel, fast zwei Sekunden schneller als er bisher gelaufen war. Im eigentlichen A-Lauf liefen denn auch nur noch Alexander Gladitz, der mit 45,94 die EM-Norm unterbot und erstmals in diesem Jahr unter den 46 Sekunden blieb, sowie der diesjährige deutsche Jahresbeste Johannes Trefz mit 46,02 nur schneller.

Bei den Damen gab's dann das hochwertigste Rennen der gesamten Laufnacht. Die Britin Emily Diamond und Kabange Mupopo aus Sambia lieferten sich ein heißes Duell, das mit 51,23 zu 51,35 zu Gunsten der Britin endete. So schnell waren im Uni-Stadion noch nie Frauen die Stadionrunde gelaufen. In deren Sog knackte Ruth Sophia Spelmeyer die ersehnte Olympianorm mit sehr guten 51,92. Für JWM-Normerfüllungen sorgten Hannah Mergenthaler und Hendrikje Richter mit 53,52 und 53,61sec.

Wind dezimiert 200m Felder

Regensburg, 5. Juni 2016 (orv) - Regensburg, 4. Juni 2016 (orv) - Die Laufnacht der LG Telis Finanz, die ihrem Namen bei einem Beginn um 12.45 Uhr so gar nicht gerecht werden wollte, hatte im Regensburger Uni-Stadion einen zähen Anfang. Schuld daran war der Wind, der zwar schönes Wetter brachte, den Sprintern über die halbe Stadionrunde permanent entgegen stand und somit bestleistungsfeindlich war. Tatsächlich fehlte dann auch gut ein Drittel der gemeldeten 200m-Läufer/innen, was zu gehörigen Pausen im sonst enggefassten Zeitplan sorgte. "So etwas ist in Regensburg ein Novum. Das bin ich gar nicht gewohnt", meinte denn auch Moderator Florian Weber, der die Zwischenräume aber charmant mit der einen oder anderen Anekdote zur zehnjährigen Geschichte der Veranstaltung füllen konnte.

Ruth Sophia Spelmeyer hat am Samstag in Regensburg den nächsten Meilenstein ihrer Karriere erreicht

Regensburg, 4. Juni 2016 (leichtathletik.de) - Die Oldenburger 400 Meter-Läuferin blieb zum ersten Mal überhaupt unter 52 Sekunden. Mit einer Zeit von 51,92 Sekunden unterbot die Deutsche Meisterin auch die Olympia-Norm von 52,20 Sekunden deutlich. Als Drittplatzierte hinter Emily Diamond (Großbritannien; 51,23 sec) und Mupopo Kabange (Sambia; 51,35 sec) musste sie zunächst noch bange Sekunden überstehen, ehe ihre Zeit offiziell war. Dann schickte Ruth Sophia Spelmeyer erst einmal einen lauten Jubelschrei in Richtung Oberpfälzer Himmel. „Endlich die 51 vor dem Komma, endlich die Norm abgehakt. Das bedeutet mir alles. Olympia war das große Ziel, das ich von Anfang an hatte“, sagte sie nach dem Lauf. Hier geht's weiter auf leichtathletik.de ...

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Berlin, 31.-31.12.06
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